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IG Metall nicht grundsätzlich gegen 3G am Arbeitsplatz

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die IG Metall ist nicht grundsätzlich gegen die geplante 3G-Regel am Arbeitsplatz. Die Gewerkschaft erklärte am Dienstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Wir kommen an einer 3G-Regelung in den Betrieben nicht vorbei, wenn im öffentlichen Raum 3G beziehungsweise 2G zur Norm wird. Eine 2G-Regelung im Betrieb lehnen wir ab."

Beschäftigte in Präsenz am Arbeitsplatz, die weder eine Corona-Impfung noch einen Genesenen-Status haben, sollen sich nach dem Willen von SPD, Grünen und FDP künftig täglich auf das Coronavirus testen lassen. Wesentliche Fragen zu dieser 3G-Regel sind noch offen, wie die gesundheitspolitischen Sprecherinnen der Fraktionen von SPD, Grünen und FDP deutlich machten. Das betrifft auch die Frage, ob Beschäftigte, die einen Test verweigern, freigestellt werden sollen oder andere Folgen befürchten müssen. Eine 2G-Regel würde bedeuten, dass Menschen geimpft oder genesen sein müssen.

Die IG Metall erklärte weiter, die Ausgestaltung der Konzepte unterliege der Mitbestimmung. "Dabei ist auf Datensparsamkeit sowie eine zeitliche Koppelung an die Dauer des Fortbestehens der pandemischen Situation zu achten. Das alles entbindet den Arbeitgeber jedoch nicht von der Pflicht, Hygienekonzepte zu erstellen und für einen umfassenden Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu sorgen." Wichtig sei, dass der Arbeitgeber die Kosten für die Tests trage und die Zeit für die Tests wie Arbeitszeit behandelt werde. Wie das konkret umgesetzt werde, komme auf die jeweilige Situation im Betrieb an.

Die Beschäftigten müssten außerdem Alternativen angeboten bekommen, so die Gewerkschaft. "Das kann beispielsweise Homeoffice sein. Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens ist ein Test den Beschäftigten zumutbar. Etwaige arbeitsrechtliche Konsequenzen müssen dann die Beschäftigten tragen."

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