Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.786,29
    -93,04 (-0,67%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.636,44
    -48,84 (-1,33%)
     
  • Dow Jones 30

    30.932,37
    -469,64 (-1,50%)
     
  • Gold

    1.733,00
    -42,40 (-2,39%)
     
  • EUR/USD

    1,2088
    -0,0099 (-0,81%)
     
  • BTC-EUR

    36.254,56
    -3.076,66 (-7,82%)
     
  • CMC Crypto 200

    912,88
    -20,25 (-2,17%)
     
  • Öl (Brent)

    61,66
    -1,87 (-2,94%)
     
  • MDAX

    31.270,86
    -370,00 (-1,17%)
     
  • TecDAX

    3.346,40
    -21,82 (-0,65%)
     
  • SDAX

    15.109,96
    -157,04 (-1,03%)
     
  • Nikkei 225

    28.966,01
    -1.202,26 (-3,99%)
     
  • FTSE 100

    6.483,43
    -168,53 (-2,53%)
     
  • CAC 40

    5.703,22
    -80,67 (-1,39%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.192,35
    +72,92 (+0,56%)
     

IG BAU will Sozialbeiträge und Gesundheitsschutz für Erntehelfer

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wenige Wochen vor Beginn der Spargelsaison drängt die IG Bauen-Agrar-Umwelt auf einen besseren Gesundheitsschutz für ausländische Erntehelfer. Den Saisonarbeitern müssten im zweiten Jahr der Pandemie "faire und auf die neuen Corona-Gefahren ausgerichtete Arbeitsbedingungen" geboten werden, verlangte der Vizevorsitzende der IG BAU, Harald Schaum, am Dienstag in Frankfurt.

So dürfte die Ausnahmeregelung aus dem Vorjahr nicht verlängert werden, nach der die Arbeiter fünf Monate im Jahr in Deutschland sozialversicherungsfrei beschäftigt sein können. Daran wolle das CDU-geführte Landwirtschaftsministerium aber festhalten. Die Saisonkräfte seien dann trotz des erhöhten Risikos von Corona-Infektionen nicht krankenversichert. "Ohne ordentliche Krankenversicherung könnte der Arbeitseinsatz in Deutschland für etliche Saisonkräfte am Ende fatale Folgen haben und in einem persönlichen Fiasko enden", warnte Schaum.

Die IG BAU forderte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf, eine "soziale Discount-Ernte" zu verhindern. Die Zeit dränge, weil die Betriebe jetzt den Einsatz der Saisonkräfte planten. Zudem seien in den Betrieben hohe Investitionen in den Gesundheitsschutz notwendig, die von den zuständigen Behörden auch kontrolliert werden müssten. Dazu gehörten die Unterbringung in Einzelzimmern, kostenlose FFP2-Masken, Desinfektionsspender und kostenlose Corona-Tests.