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Hofreiter für Lieferung von Marder-Schützenpanzern an die Ukraine

BERLIN (dpa-AFX) - Bei den Waffenlieferungen an die Ukraine mahnen auch Koalitionspolitiker zur Eile. "Wir müssen dringend mehr Tempo machen bei der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine", sagte der Grünen-Abgeordnete Anton Hofreiter am Freitag dem Nachrichtenportal "t-online". Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag machte sich zudem für die Lieferung deutscher Panzer stark: "Wieso liefern wir keine Marder-Schützenpanzer?" Das müsse geklärt werden, sagte Hofreiter.

Nach SPD-Angaben gibt es in der Nato eine informelle Verabredung, keine schweren Kampf- oder Schützenpanzer westlicher Bauart unabgesprochen in die Ukraine zu liefern. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hatte angeboten, gebrauchte Marder zur Verfügung zu stellen. Die Bundesregierung sagte bislang öffentlich nur die Lieferung von Gepard-Luftabwehrpanzer und Panzerhaubitzen zu, während die Ukraine auch Kampf- und Schützenpanzer fordert.

Aus den Reihen von CDU und CSU gibt es deshalb anhaltende Kritik. "Die deutsche Regierung steht international als Zögerer und Zauderer da", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Thorsten Frei (CDU), in der "Rheinischen Post". Unions-Fraktionsvize Johann Wadephul (CDU) sprach sich im "Tagesspiegel" ebenfalls für Marder-Lieferungen aus. Wer Flakpanzer (kurz für Flugabwehrkanonenpanzer) mit einer 30-Millimeter-Zwillingskanone - wie den Gepard - zusage, könne auch den Marder mit einer 20-Millimeter-Bordkanone liefern.

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