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Hochschulen fordern mehr Präsenzlehre und kostenlose Schnelltests

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN/BONN (dpa-AFX) - Nach der schrittweisen Öffnung der Schulen im Corona-Lockdown fordern auch die Hochschulen die Rückkehr zu mehr Präsenzlehre. "Wir haben Studierende, die seit zwei Semestern immatrikuliert sind und ihre Hochschule und Kommilitonen noch nie in Präsenz erlebt haben", sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Peter-André Alt, am Freitag in Berlin. Vor allem Examenskandidaten müssten die Möglichkeit bekommen, ihre Prüfungsvorbereitung in Präsenz fortzusetzen. Das gleiche gelte für Laborübungen. "Hier können und müssen Testkonzepte vorsichtig erprobt und Schnelltests genutzt werden", sagte Alt.

Die Öffnungsmöglichkeiten für Schulen, die Bund und Länder vereinbart hätten, seien zwar nicht direkt auf die Hochschulen übertragbar. "Wenn über Test- und Impfstrategien aber wieder mehr Präsenzlehre möglich ist, sollten diese Optionen auch genutzt werden", forderte HRK-Vize Prof. Oliver Günther. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen sollten ebenso auf kostenlose Schnelltests zurückgreifen können, wie dies für Angestellte von Unternehmen avisiert sei.