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High-Alarm auf hoher See: Zwei Kreuzfahrt-Passagiere festgenommen, nachdem Polizisten 72 Kilogramm Cannabis im Gepäck fanden

Das Kreuzfahrtschiff Norwegian Joy. - Copyright: Derek Davis/Portland Press Herald via Getty Images
Das Kreuzfahrtschiff Norwegian Joy. - Copyright: Derek Davis/Portland Press Herald via Getty Images

Auf einer Kreuzfahrt von Miami nach Großbritannien wurden bei zwei Passagieren über 100 Tüten Cannabis gefunden, wie aus einer eidesstattlichen Erklärung des US-amerikanischen Innenministeriums hervorgeht.

Michael Quesenberry und Savannah Rose Minami waren auf der Norwegian Joy unterwegs, als die Strafverfolgungsbehörden das Schiff am 11. Januar enterten. Die beiden wurden in einer Kabine angetroffen, in der Quesenberry zwei Koffer, ein Handgepäckstück und einen Rucksack bei sich hatte, heißt es im Affidavit. In der Erklärung heißt es weiter, dass Minami den Raum zunächst verlassen durfte, da sie sagte, sie habe ihren Mitangeklagten nur an der Schiffsbar getroffen.

Später gab ein Drogenspürhund ein positives Signal für Quesenberrys Gepäck, in dem die Beamten 56 vakuumversiegelte Beutel mit einer "grünen, blattartigen Substanz" fanden, so die eidesstattliche Erklärung. Die Substanz wurde getestet und bestätigte, dass es sich um Cannabis handelte, heißt es in der eidesstattlichen Erklärung.

Die Strafverfolgungsbehörden fanden 72 Kilogramm Cannabis – die zwei Passagiere meldeten Eigenbedarf

In dem Gerichtsdokument heißt es, dass Quesenberry behauptete, die Drogen seien für den persönlichen Gebrauch bestimmt und er habe eine medizinische Cannabis-Karte. Nach dem Fund der offensichtlichen Schmuggelware machten die Strafverfolgungsbehörden Minami an der Bar des Schiffes ausfindig und begleiteten sie auf ihr Zimmer, wo laut der eidesstattlichen Erklärung weitere 56 Taschen gefunden wurden.

In der Erklärung heißt es weiter, dass ihr Gepäck auch aus zwei Koffern, einem Handgepäckstück und einem Rucksack bestand. Die beschlagnahmten Pakete hatten ein Gewicht von 71,9 Kilogramm, heißt es in der eidesstattlichen Erklärung.

"Basierend auf meiner Ausbildung und Erfahrung wenden sich Drogenhändler zunehmend dem Export von Cannabis aus den Vereinigten Staaten nach England zu, da der Preis für Cannabis in England höher ist", so der DHS Special Agent in seiner eidesstattlichen Erklärung.

Quesenberry und Minami haben sich in vier Anklagepunkten, die den Drogenhandel betreffen, nicht schuldig bekannt. Sie wurden gegen Kautionen in Höhe von 250.000 beziehungsweise 150.000 US-Dollar (231.400 beziehungsweise 138.800 Euro) freigelassen und gaben ihre Pässe ab.

Sollten sie in allen Anklagepunkten für schuldig befunden werden, drohen ihnen jeweils bis zu 80 Jahre Gefängnis oder vier Millionen Dollar (3,7 Millionen Euro) Geldstrafe.

Ein Sprecher von Norwegian Cruise Line erklärte im Gespräch mit "USA Today": "Die Sicherheit unserer Gäste hat für uns wie immer höchste Priorität. Aus diesem Grund behält sich Norwegian Cruise Line das Recht vor, alle Gegenstände auf der Liste der verbotenen Gegenstände zu konfiszieren und gegebenenfalls die Behörden zu benachrichtigen."

Lest den Originalartikel auf Englisch hier.