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Henkel-Aktie: Starker Start und Anhebung der Prognose

Henkel Logo über der Fabrik in Düsseldorf. Im Hintergrund sieht man hohe Schornsteine.
Henkel Logo über der Fabrik in Düsseldorf. Im Hintergrund sieht man hohe Schornsteine.

Henkel erzielte im ersten Quartal 2024 einen Konzernumsatz von rund 5,3 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von 3 % entspricht. Dieses Wachstum wurde sowohl durch den Bereich Adhesive Technologies, der ein organisches Wachstum von 1,3 % verzeichnete, als auch durch den Bereich Consumer Brands, der ein starkes organisches Umsatzplus von 5,2 % erreichte, getragen.

CEO Carsten Knobel betonte im Earnings Call, dass die schnelle Vollziehung der Akquisitionen von Seal for Life Industries und Vidal Sassoon in China ebenfalls positiv zum Ergebnis beitrugen. Zudem zeigte sich eine Verbesserung der Volumenentwicklung im Vergleich zum vierten Quartal 2023.

Fusion der Kosmetik- und Waschmittelgeschäfte von Henkel verbessert Gewinn

Der Zusammenschluss der Kosmetik- und Waschmittelgeschäfte trägt Früchte. Erste Einsparungen und ein verbesserter Gewinn zeigen, dass Henkel auf dem richtigen Weg ist. Knobel betonte, dass die Einsparungen bis Ende 2026 auf 525 Mio. Euro steigen könnten, was über den ursprünglichen Erwartungen liegt.

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Das Klebstoffgeschäft, das rund die Hälfte des Umsatzes und 6,2 % des bereinigten EBIT ausmacht, bleibt ein stabiler Eckpfeiler. Trotz einer schwachen Nachfrage in der Automobil- und Baubranche konnte Henkel hier das EBIT und die Marge steigern. Besonders das Geschäftsfeld Mobilität & Elektronik verzeichnete ein starkes organisches Umsatzwachstum von 3,7 %.

Investitionen in neue Produkte und erhöhte Marketingausgaben stärken die Marke und fördern das Wachstum. Besonders hervorzuheben sind die erfolgreichen Innovationen in den Bereichen Waschmittel und Haarpflege, die Henkel helfen, Marktanteile zu gewinnen. Das Geschäftsfeld Hair erzielte eine organische Umsatzsteigerung von 6,9 %.

Henkel-Aktie: Starke Bilanz und erhöhte Jahresprognose

Henkel steht finanziell solide da, mit einer Nettoverschuldung von 12 Mio. Euro und einem freien Cashflow auf Rekordniveau von 2,6 Mrd. Euro. Dies gibt dem Unternehmen den nötigen Spielraum für zukünftige Investitionen und Akquisitionen.

Angesichts der starken Leistungen im ersten Quartal und des optimistischen Starts ins zweite Quartal hat das Management seine Jahresprognose für 2024 angehoben. Man erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum zwischen 2,5 und 4,5 % und eine bereinigte Umsatzrendite von 13 bis 14 %.

Wir halten fest: Henkel hat das Jahr 2024 mit einem starken ersten Quartal begonnen, gestützt durch strategische Maßnahmen und eine solide Finanzlage. Der erfolgreiche Konzernumbau und die Innovationskraft bieten aus unserer Sicht noch einige vielversprechende Wachstumsperspektiven.

Wo liegen die größten Chancen der Henkel-Aktie?

Der Zusammenschluss der Kosmetik- und Waschmittelgeschäfte zeigt bereits erste Erfolge. Der Umbau, der zur Reduzierung der Kosten und zur Steigerung der Effizienz durchgeführt wurde, hat bisher zu Einsparungen geführt, die bis Ende 2026 auf 525 Mio. Euro steigen könnten. Dies übertrifft die ursprünglichen Erwartungen von 400 Mio. Euro deutlich.

Das Klebstoffgeschäft bleibt ein stabiler Eckpfeiler des Unternehmens, der etwa die Hälfte des Umsatzes und 62% des bereinigten EBIT ausmacht. Trotz schwacher Nachfrage in der Automobil- und Baubranche konnte Henkel hier das EBIT und die Marge steigern. Das Geschäftsfeld Mobilität & Elektronik verzeichnete ein starkes organisches Umsatzwachstum von 3,7%.

Investitionen in neue Produkte und erhöhte Marketingausgaben stärken die Marke und fördern das Wachstum. Erfolgreiche Innovationen in den Bereichen Waschmittel und Haarpflege haben Henkel geholfen, Marktanteile zu gewinnen. Das Geschäftsfeld Hair erzielte eine starke organische Umsatzsteigerung von 6,9%.

Henkel steht finanziell solide da, mit einer Nettoverschuldung von 12 Mio. Euro und einem freien Cashflow auf Rekordniveau von 2,6 Mrd. Euro. Diese finanzielle Stärke gibt Henkel den nötigen Spielraum für zukünftige Investitionen und Akquisitionen.

Wo liegen die größten Risiken?

Als global agierendes Unternehmen ist Henkel den Schwankungen der Wechselkurse und geopolitischen Unsicherheiten ausgesetzt. Der Rückzug aus dem profitablen Russlandgeschäft führte zu einem Nettoverlust von 210 Mio. Euro und hat die Umsatzzahlen negativ beeinflusst.

Trotz einer verbesserten Marge bleibt die Henkel-Aktie hinter der Konkurrenz zurück. Wettbewerber wie Beiersdorf und Unilever sind in vergleichbaren Segmenten profitabler. Henkel plant, weitere Produkte aus dem Portfolio zu nehmen, was kurzfristig zu Volumenverlusten führen könnte.

Die anhaltend hohe Inflation und die schwächelnde globale Wirtschaft könnten das Wachstum in den kommenden Quartalen bremsen. Insbesondere die Preiserhöhungen, die Henkel 2023 halfen, den Umsatz zu steigern, könnten 2024 weniger wirksam sein.

Der Artikel Henkel-Aktie: Starker Start und Anhebung der Prognose ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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