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Helaba-CEO erhöht Prognose, hält Fusion weiterhin ‘sinnvoll’

·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Thomas Groß, Vorstandschef der Helaba, hat den Markt auf einen Jahresgewinn oberhalb der Prognose eingestimmt. Zugleich machte er deutlich, dass er ein Zusammengehen mit der DekaBank unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin unterstützt.

Gross sagte bei einer Veranstaltung seines Unternehmens am Donnerstag, der Jahresgewinn werde die bisherige Prognose trotz weiterer Risikovorsorge in den ersten sechs Monaten “spührbar” übertreffen. Bisher war er von einem Vorsteuerergebnis auf Vorjahresniveau ausgegangen, was einer Summe von etwas über 200 Millionen Euro entsprochen hätte.

Die Bank ist Groß zufolge gut in 2021 gestartet. Konkrete Zahlen nannte er nicht. Er verwies darauf, dass die Helaba vorsichtig bleibe und deshalb im ersten Halbjahr trotz Abklingen der Coronakrise noch keine Risikovorsorge aufgelöst habe. Einiges könne noch “schlagend” werden, erklärte er. Die Landesbank verfügt unter anderem über ein drei Milliarden Euro schweres Paket an Flugzeugfinanzierungen.

Die Corona-Pandemie hatten im vergangenen Jahr bei der Helaba nicht nur für einen deutlichen Gewinnrückgang gesorgt, sondern auch für eine Aussetzung der Gespräche über eine Fusion mit der DekaBank. Groß sagte, er halte den Aufbau eines solchen Sparkassen-Zentralinstituts weiter für “sehr sinnvoll”. Eine Fusion von Deka müsse aber weder der erste noch der letzte Schritt sein. Vorstellbar seien zunächst auch Kooperationen.

500 Millionen Euro Gewinn

Mittelfristig strebt Groß einen jährlichen Vorsteuergewinn von 500 Millionen Euro an. Dieselbe Zielgröße nannte er für das Provisionsergebnis. Die Bank wolle in kapitalschonenden Bereichen wachsen. Nicht alles müsse auf der Bilanz der Helaba bleiben. So könnten etwa Kredite weiterverkauft werden.

Bei ihrem Transformationsprogramm ist die Bank laut Groß trotz der Pandemie vorangekommen. In einigen Bereichen sei das Programm sogar beschleunigt worden. Die Bank will früheren Angaben zufolge, bis 2023 rund 380 bis 400 Stellen streichen. Davon sei ein Drittel bereits umgesetzt, sagte Groß.

Auch die zur Helaba gehörende Frankfurter Sparkasse streicht ihr Filialnetz um knapp ein Drittel zusammen und baut rund 140 Arbeitsplätze ab, wie sie vor kurzem bekanntgab. Groß zufolge wird die Tochter wegen des Urteils des Bundesgerichtshofs zu ungerechtfertigten Gebührenerhöhungen in diesem Jahr wohl eine kleinere Summe zurückstellen.

Groß zeigte sich zuversichtlich, dass die Sparkassen-Gruppe bald eine Einigung zum Umbau ihres Institutssicherungssystem erzielen wird. Es geht dabei unter anderem um einen von Bafin und Europäischer Zentralbank geforderten Aufbau eines Rettungstopfs für angeschlagene Banken, der den Sparkassen-Sektor rund 5 Milliarden Euro kosten dürfte.

(Ergänzt um Institutssicherung im letzten Absatz)

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©2021 Bloomberg L.P.

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