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Hamsterkäufe bei Ikea: Darauf haben Kunden es abgesehen

Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Wirtschaftsrezession und jetzt Energiekrise: An den Anblick von leeren Regalen in Supermärkten und Discountern hat man sich schon gewöhnt. Nun kommt es sogar bei Ikea zu Hamsterkäufen. Vor allem auf ein Produkt haben Kunden es abgesehen.

Selbst bei Ikea gibt es jetzt schon Hamsterkäufe (Symbolbild: Getty Images)
Selbst bei Ikea gibt es jetzt schon Hamsterkäufe (Symbolbild: Getty Images)

Hamsterkäufe haben Hochkonjunktur: Einst waren Toilettenpapier, Nudeln und Mehl das Objekt der Begierde, zu Beginn des Ukraine-Kriegs war Speiseöl rapide ausverkauft. Nun, da in einer anbrechenden Energiekrise der Winter heranrollt, kauften viele Kunden Heizstrahler auf und haben es nun auf ein weiteres Produkt abgesehen, dass erstmals nicht mehr nur die Regale in Supermärkten oder Drogerien leert, sondern auch beim Möbel-Riesen Ikea.

Kunden klagen über Kerzenmangel

Kerzen sind das Produkt, auf das es Kunden aktuell abgesehen haben, wie der "Karlsruhe Insider" berichtet. Offenbar aus Sorge vor stark steigenden Heizkosten und einem potentiellen Blackout decken sich viele jetzt mit Kerzen und vor allem Teelichtern ein, um im Notfall Wärme und Licht erzeugen zu können. Der Zeitung zufolge werden davon derzeit so viele gekauft wie nie zuvor.

Experten warnen: Dieses Ikea-Produkt ist ein leichtes Ziel für Hacker

Nachdem sich Kunden zufolge zunächst die entsprechenden Regale beim Discounter Kaufland geleert hatten, hamsterten die Menschen bei dm weiter, wie es weiter heißt. Schließlich nahmen sie dann auch Ikea ins Visier, der in seinen Filialen meist eine ganze Ecke voll günstiger Kerzen und Teelichter im 100er-Pack hat.

Teelichtöfen taugen nicht als dauerhafte Heizung

Experten warnen immer wieder vor Hamsterkäufen und betonen deren Sinnlosigkeit. Zudem bleibt das Risiko eines kompletten Stromausfalls im Land trotz Energiekrise gering. In einer Risikoanlayse der Bundesregierung vom 27. September heißt es: "Großflächige langanhaltende Stromausfälle – sogenannte Blackouts – hat es in Deutschland bisher nicht gegeben. Diese bleiben auch weiterhin sehr unwahrscheinlich."

Dass vor allem Teelichter derzeit begehrt sind, weist womöglich darauf hin, dass die Deutschen weniger einen Blackout fürchten als hohe Heizkosten. Sogenannte Teelichtöfen lassen sich anhand von Internet-Anleitungen selbst herstellen.

Als Heizungsersatz taugen solche Teelichtöfen allerdings nicht: Für einen normalen Teelichtofen verwendet man vier bis fünf Teelichte, was einer Heizleistung von etwa 160 bis 200 Watt entspricht, und das über eine durchschnittliche Brenndauer von drei Stunden. Zum Vergleich: Ein Heizkörper bringt es auf 2.000 Watt.

Zudem geht gerade mit selbstgebauten Teelichtöfen und ihren offenen Flammen immer auch eine gewisse Brandgefahr einher. Als dauerhafte Alternative zur Heizung sollten sie also nicht verwendet werden.

Video: Billy, Buskbo und Co.: Ikea will Preise mehrfach pro Jahr anheben