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Habeck: Eigentümer der MV Werften haben Hilfsangebot ausgeschlagen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat dem Eigentümer der MV Werften in Mecklenburg-Vorpommern die Schuld für die Insolvenz gegeben. Habeck sagte am Montag in Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Als Bundesregierung haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Insolvenz der MV Werften zu vermeiden und so die Arbeitsplätze zu retten. Allerdings haben die Eigentümer unser Hilfsangebot ausgeschlagen; die Anmeldung der Insolvenz ist die Folge."

Dies sei nach Wochen des Bangens eine "bittere Nachricht" für die Beschäftigten der Werft und für die Region, so Habeck. "Gerade als jemand, der in einer Werftenstadt lebt, weiß ich, welche Bedeutung das hat. Selbstverständlich werden wir in den nächsten Wochen weiter in einem engen Austausch mit der Landesregierung bleiben, was die Zukunft der MV Werften anbetrifft."

Die MV Werften in Mecklenburg-Vorpommern hatten am Montag Insolvenz angemeldet. Als Ursache gelten Finanzschwierigkeiten des Mutterkonzerns Genting Hongkong vor allem infolge der Corona-Krise. Die Verhandlungen zwischen Bund und Land auf der einen sowie MV Werften und Genting Hongkong auf der anderen Seite über ein Rettungspaket hatten zu keinem positiven Ergebnis geführt.

Der Bund hatte dem Vernehmen nach immer wieder versichert, rund 600 Millionen Euro aus dem staatlichen Wirtschaftsstabilisierungsfonds zur Verfügung stellen zu wollen. Ein bei den MV Werften gebautes Schiff sollte dafür als Sicherheit verwendet werden. Beim Eigenbeitrag der Eigentümer sei es um einen Beitrag von 60 Millionen Euro plus Garantien für die in Rede stehenden Bundesmittel gegangen.

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