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Ich habe mit meinen 5 Kindern schon in den ganzen USA gezeltet: So könnt ihr Kinder für Camping begeistern

Die Autorin hat mit ihren fünf Kindern mehrere Campingreisen unternommen. - Copyright: Courtesy of William Lees
Die Autorin hat mit ihren fünf Kindern mehrere Campingreisen unternommen. - Copyright: Courtesy of William Lees

Mein Mann und ich waren schon Camper, bevor wir fünf Kinder hatten. Als wir Eltern wurden, wollten wir mit dem Reisen und dem Camping nicht aufhören.

Wir wollten unseren Kindern die Schönheit der National- und Staatsparks in den USA zeigen, ohne unser ganzes Erspartes auszugeben. Wir beschlossen, zu unseren Zielen zu fahren und auf Campingplätzen zu übernachten. Auf diese Weise lernten wir, Geld zu sparen. Es hat uns viel Zeit und Geduld gekostet, unsere Kinder zu Campingfreunden zu machen. Aber es hat sich gelohnt, denn wir hatten die Gelegenheit, dieses Land mit unserer ganzen Familie zu erleben.

Wenn ihr eure Kinder zum Campen mitnehmen möchtet, ist das vielleicht nicht ganz einfach, aber die folgenden Tipps könnten euch helfen.

Beginnt, wenn die Kinder klein sind – und fangt klein an

Um das Interesse unserer Kinder – im Alter von drei bis neun Jahren – an der Natur zu wecken, haben wir sie auf kurze Tageswanderungen mitgenommen, bei denen sie selbst bestimmen konnten, wohin wir gehen und was wir tun. Wir haben uns Zeit gelassen, ihre Fragen beantwortet, oft gerastet und Snacks und Wasser genossen.

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Wir haben es auch zu einem Spiel gemacht. Die Kinder sahen zu, wie wir in unserem Garten ein Zelt aufbauten. Wir quetschten uns alle für die Nacht hinein. Glücklicherweise verkaufte ein Nachbar einen alten Wohnwagen von 1967, in dem sechs Erwachsene Platz fanden. Wir kauften ihn. Das einzige, was bei der Campingausrüstung neu sein muss, ist das Bettzeug.

Wir begannen damit, mit den Kindern in der Nähe zu campen. Außerdem machten wir Wochenendausflüge zu Familiencampingplätzen. Mit der Zeit verlängerten wir unsere Aufenthalte und erweiterten die Aktivitäten, die wir unternahmen: Schwimmbad, Angeln, Heuwagenfahrten, Camps und Besuche auf dem Bauernhof.

Lasst die Kinder an der Planung teilhaben

Schließlich halfen die Kinder bei der Planung von einwöchigen Abenteuern in verschiedenen Bundesstaaten – mit Aktivitäten, die der ganzen Familie Spaß machen würden. Neben Wanderungen in Nationalparks und State Parks durften die Kinder selbst entscheiden, welche Aktivitäten sie ausprobieren wollten: Schlauchbootfahren in Flüssen, Wildwasser-Rafting, Reiten und der Besuch von Stadtfesten. Wir waren sogar in Vergnügungsparks unterwegs.

Die Kinder liebten es, vor unserer Abreise Checklisten zu erstellen. Sie erstellten Listen für die Küche, Bettwäsche, Kleidung, Lebensmittel und Toilettenartikel. Wir beluden das Fahrzeug und den Wohnwagen vor dem Abreisetag, mit Ausnahme der verderblichen Lebensmittel. Wir hatten Mückenspray, Sonnenschutzmittel, Hüte, Regenmäntel und Landkarten dabei.

Wählt die richtige Art von Campingplatz für eure Familie

Im Laufe der Jahre haben wir verschiedene Camping-Erfahrungen gesammelt, wobei wir hauptsächlich auf kommerziellen Campingplätzen übernachtet haben. Diese verfügen über alle Annehmlichkeiten: Spielplätze, Pools, Spielzimmer, Duschen und Waschsalons direkt vor Ort. Kommerzielle Campingplätze verfügen zudem über alle Anschlüsse: Strom, Wasser und Kanalisation. Die meisten von ihnen bieten jetzt auch Hütten zur Miete an, die mit Grillplätzen ausgestattet sind. Alles, was ihr braucht, sind Schlafsäcke, Handtücher und Küchenutensilien.

Auf unserer Reise durch das Land wechselten wir zwischen kommerziellen Campingplätzen und preiswerteren einfachen Campingplätzen in staatlichen Wäldern und Nationalparks ohne Anschluss, Strom und Duschen. Die meisten verfügen über Toiletten mit Wasserspülung, und alle haben Trinkwasser zur Verfügung. Auf diesen Campingplätzen benutzten wir Laternen, um unser Lager zu beleuchten, und Taschenlampen, um zu den Toiletten und Waschbecken zu gelangen. Für die Mahlzeiten sorgten wir mit Lagerfeuern oder unserem Propangas-Kocher.

Primitive Campingplätze haben weniger Lichtverschmutzung, was sternenklare Nächte ermöglicht. Wir lagen auf Decken auf einem Feld oder am Strand eines Sees und sahen zu, wie die Sterne nachts explodierten.

Beim Camping soll der Fokus auf der Natur und einander liegen

Das Wichtigste, um Kinder zu Campern zu machen, ist, sie an der Reise teilhaben zu lassen und ihnen interessante Dinge zu bieten, auf die sie sich freuen können. Zeigt ihnen zerklüftete Berggipfel oberhalb der Baumgrenze, die im Juli mit Schnee bedeckt sind. Oder bringt sie zu den dicksten Mammutbäumen, die so dick und hoch wie Wolkenkratzer sind – Bäume, die wir alle sieben nicht umringen konnten.

Unsere Campingerfahrungen waren frei von Fernsehen, sozialen Medien, Computern, dem Internet und den Verpflichtungen der Familie. Alles, was wir hatten, waren wir selbst und die Natur, die wir genießen konnten. Wir erlebten das Land vom Boden aus, nahmen uns Zeit für Lagerfeuer, um Marshmallows zu rösten und Geschichten erzählen. Wir hörten zu, was unsere Kinder dachten und fühlten.

Ja, Kinder zu Campern zu machen, ist anfangs schwierig, aber mit zunehmendem Alter wird es besser – mit dem Alter der Kinder, nicht mit dem der Eltern. Und die Erinnerungen können ein ganzes Leben lang halten.

Lest den Originalartikel auf Business Insider.