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„Hör mit der Manipulation auf“ – Internet reagiert auf neuen Bitcoin-Tweet von Elon Musk

·Lesedauer: 3 Min.
Elon Musk beeinflusst mit seinem Twitter-Konto Aktien und Digitalwährungen. Das kommt nicht bei jedermann gut an.
Elon Musk beeinflusst mit seinem Twitter-Konto Aktien und Digitalwährungen. Das kommt nicht bei jedermann gut an.

Guten Morgen! Auch während des Wochenendes ging vielerorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Eine weitere Kryptowährungssaga spielte sich am Freitag nach einem etwas kryptischen Tweet von Tesla-Chef Elon Musk ab. So twitterte Musk ein „Trennungsmem“ mit dem Hashtag „#bitcoin“ und ein Gebrochenes-Herz-Emoji. Der Preis von Bitcoin rutschte daraufhin auf 37.070 US-Dollar ab, deutlich unter den einstigen Rekordwert von 64.802 Dollar, für den die Digitalwährung Mitte April gehandelt wurde. Auch die Preise anderer Kryptowährungen stürzten ab: Ether fiel um 4,2 Prozent und Dogecoin, eigentlich ein Favorit von Musk, um 4,7 Prozent. Zwei Stunden nach seinem ersten Tweet veröffentlichte Musk dann ein „Ich vermisse dich“-Mem.

Die beiden Posts erhielten Tausende von Kommentaren, darunter Bilder eines zitternden Mannes sowie Aufforderungen, „uns in Ruhe zu lassen“ und „mit der Manipulation aufzuhören“. Einige Twitter-Nutzer blockten Musk sogar, doch bei seinen mehr als 55 Millionen Followern machen ein paar Abtrünnige wenig Unterschied. Übers Wochenende erhielt der Bitcoin aber auch einen Boost. So meldete El Salvador, dass die Kryptowährung zum offiziellen Zahlungsmittel des zentralamerikanischen Landes werden soll. Präsident Nayib Bukele will auf diese Weise den Wirtschaftsaufschwung vorantreiben. [Mehr bei Wall Street Journal, CNBC und CNBC]

Auf Gründerszene: In seiner Drehmoment-Kolumne schreibt unser Autor Don Dahlmann heute über die Ölmultis. In der Branche stecken gerade sämtliche große Namen in der Krise – Shell, Exxon, Chevron und auch Total. Startups nutzen nun die Chance, um die Energiebranche auf den Kopf zu stellen und dabei selbst auch abzusahnen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht und der vergangenen Tage:

Tesla hat die teuerste Variante seiner Flaggschiff-Limousine, das Model S Plaid Plus, aus seinem Programm gestrichen. Dies gab CEO Elon Musk am Sonntag in einem Tweet bekannt. Das neue Modell hatte eine größere Reichweite und schnellere Beschleunigung versprochen. Doch wie auch andere nordamerikanische Autohersteller hat Tesla derzeit mit einem Mangel an Computerchips und anderen Problemen in der Lieferkette zu kämpfen. [Mehr bei CNBC und Techcrunch]

Aurora, das selbstfahrende Auto-Startup, das sich auf die Automatisierung von Sattelschleppern konzentriert, steht laut eines Medienberichts kurz vor dem Börsengang über einen Spac. Die Zweckgesellschaft ist eine Firmenhülle, die von Reid Hoffman, einem Mitgründer von Linkedin, geleitet wird. Der Deal zwischen Aurora und dem Spac namens Reinvent Technology Partners Y könnte Auroras Bewertung auf zwölf Milliarden US-Dollar katapultieren. [Mehr bei Techcrunch]

Facebook bleibt hart: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump bleibt weiterhin gesperrt – vorerst bis Anfang 2023. Das gab das soziale Netzwerk am Freitag bekannt. Danach sollen Experten abwägen, ob er noch immer ein Risiko für die öffentliche Sicherheit mit seinem Profil darstellt. Ausschlaggebend für die Sperre war der Sturm auf das US-Kapitol durch seine Anhänger – und dass er Sympathie für sie bekundete. Auch die Posts anderer Politiker sollen künftig strenger untersucht werden und nicht mehr von den Regeln des Unternehmens ausgenommen sein, die Nutzer daran hindern, Sprache zu verwenden, die negative Folgen haben könnte. [Mehr bei Handelsblatt, CNBC und CNBC]

Cruise, die autonome Fahrzeugtochter von GM, die vom Softbank Vision Fund, von Microsoft und von Honda unterstützt wird, hat in Kalifornien eine Genehmigung erhalten, Passagiere in ihren Testfahrzeugen ohne Fahrer am Steuer zu befördern. [Mehr bei Techcrunch]

Der Meituan-Gründer und Milliardär Wang Xing hat seiner eigenen philanthropischen Stiftung Aktien im Wert von mehr als zwei Milliarden US-Dollar gespendet, wie Börsenunterlagen zeigen. Der chinesische Online-Dienst ist wie auch andere Techunternehmen in China unter Druck geraten. Die chinesischen Aufsichtsbehörden drängen die Firmen verstärkt dazu, fair zu konkurrieren und die Interessen der Verbraucher und anderer Interessengruppen zu schützen. [Mehr bei Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene beschäftigt sich mit den wichtigsten Angel-Investorinnen Deutschlands. Wir stellen euch neun Frauen vor, die Startups als Business Angels begleiten und dabei mit Kapital und unternehmerischer Erfahrung unterstützen. [Mehr bei Gründerszene]

Einen guten Start in die Woche!

Eure Gründerszene-Redaktion

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