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Händetrockner-Firmen beklagen Wettbewerbsverzerrung wegen Corona

·Lesedauer: 1 Min.

STUTTGART (dpa-AFX) - Neue Vorgaben zum Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Pandemie sorgen für Kritik bei Herstellern elektrischer Händetrockner. In dem Regelwerk wird empfohlen, den Einsatz solcher Geräte zu vermeiden und stattdessen Einmalhandtücher bereitzustellen, um das Infektionsrisiko zu verringern.

Nach Ansicht der Branche gibt es dafür keine unabhängige wissenschaftliche Grundlage. Sie beklagt deshalb eine Verzerrung des Wettbewerbs. "Damit zerstört man einen Industriezweig", sagte der Geschäftsführer des Herstellers Electrostar aus Ebersbach an der Fils, Roman Gorovoy. Auch der Branchenverband EHA versucht seit geraumer Zeit, eine Änderung der Vorgaben zu erreichen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin begründet das Vorgehen mit einem präventiven Ansatz, da das Risiko nicht abschließend geklärt sei. Der Einsatz elektrischer Händetrockner, die in jedem Fall eine zusätzliche Luftumwälzung in Räumen bewirken könnten, werde daher derzeit nicht empfohlen.