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"Gute Möbel gibt's bei uns": Hartmann stichelt gegen Ikea

Willy Flemmer
·Freier Autor für Yahoo
·Lesedauer: 2 Min.

Der Möbelhersteller Hartmann legt sich mit dem Marktführer Ikea an. In einer Werbekampagne stichelt das Unternehmen gegen die Produktqualität des Konkurrenten.

In einer Werbekampagne stichelt Möbelhersteller Hartmann gegen die Produkte von Marktführer Ikea. (Bild: Screenshot YouTube/Hartmann)
In einer Werbekampagne stichelt Möbelhersteller Hartmann gegen die Produkte von Marktführer Ikea. (Bild: Screenshot YouTube/Hartmann)

David schleudert einen Stein gegen Goliath. Oder: Hartmann Möbelwerke legt sich mit Ikea an. Der deutsche Möbelhersteller hat eine Werbekampagne gestartet, in der gegen die Produkte des Möbelgiganten aus Schweden gestichelt wird.

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"Gutviken gibt's woanders. Gute Möbel bei uns", lautet einer der Sprüche aus der Kampagne. In einer anderen Anzeige hat der Möbelhersteller aus dem nordrhein-westfälischen Beelen etwas an Ikeas Bestecksortimen auszusetzen. "Mopsig gibt's woanders. Schlanke Tische bei uns", heißt es da. Und die Matratze Hamarvik ist alles andere als "Hammer". "Hammer-Möbel" gebe es nur bei Hartmann.

"Augenzwinkernde" Aktion

Welche Motivation steckt hinter der Aktion? Die Attacken seien "augenzwinkernd" gemeint, sagt Holger Hanhardt, Geschäftsführer der Hartmann Möbelwerke, in einem Interview mit der Zeitschrift W&V. Mit der Kampagne wolle man auf die "einzigartigen Möbel" des Unternehmens aufmerksam machen.

Hartmann hat sich auf die Herstellung von Möbeln aus Massivholz spezialisiert. Um auf die Qualität seiner Produkte aufmerksam zu machen, hatte das Unternehmen schon im Frühjahr gegen Ikea gestichelt. "Überlebt mehr Umzüge, als Sie sich leisten können", lautete damals ein Werbespruch. In einer anderen Anzeige hieß es: "Niemand braucht 100 Teelichter".

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Wie aber reagiert der Marktführer auf die Werbeaktion, zumal Hartmann die Anzeigen ausgerechnet vor seinen Standorten in ganz Deutschland zur Schau stellt? Eine Gegenkampagne gibt bisher nicht. Keine Reaktion also von Goliath. Im Sinne der Bibel-Botschaft ist das nicht gerade. In der Legende streckt David den Riesen mit seinem Steinwurf bekanntlich nieder.

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