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Großbritannien: Verbraucherpreise steigen stärker

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - In Großbritannien hat die Inflation im März etwas angezogen. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mitteilte. Im Februar hatte die Rate 0,4 Prozent betragen. Analysten hatten im Schnitt mit einer Beschleunigung auf 0,8 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich erhöhte sich das Preisniveau um 0,3 Prozent.

Preisauftrieb kam laut ONS von steigenden Preisen für Kraftstoffe und Bekleidung. Dämpfend wirkten dagegen die Lebensmittelpreise. Die Gesamtteuerung liegt klar unterhalb des Inflationsziels der britischen Notenbank von zwei Prozent. Fachleute rechnen jedoch damit, dass der Preisauftrieb in den kommenden Monaten zunimmt. Ein Grund liegt in der ersten Welle der Corona-Pandemie, die die Preisentwicklung im Vorjahr spürbar gedämpft hatte.