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Großbritannien: Inflation gibt etwas nach

LONDON (dpa-AFX) - Die Inflation in Großbritannien hat sich im Februar etwas abgeschwächt. Im Jahresvergleich seien die Verbraucherpreise um 1,7 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mit. Im Januar hatte die Rate mit 1,8 Prozent noch etwas höher gelegen. Analysten hatten den leichten Rückgang der Teuerung in Großbritannien erwartet. Die Preisdaten waren ermittelt worden, bevor die Corona-Krise die Wirtschaft des Landes traf.

Im Monatsvergleich stiegen die Lebenshaltungskosten im Februar um 0,4 Prozent. In dieser Betrachtung hatten Analysten einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet, nachdem die Preise im Januar noch um 0,3 Prozent gesunken waren.

Zu den stärksten Preistreibern zählten die Kosten für Öl- und Benzin sowie für Strom und Gas. Wie das Statistikamt weiter mitteilte lagen die Energiepreise im Februar um 3,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Fleischwaren verteuerte sich ebenfalls überdurchschnittlich stark.