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Grünen-Fraktionschefin gegen Impf-Untersuchungsausschuss

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat sich in der aktuellen Corona-Lage gegen einen Untersuchungsausschuss zur Beschaffung von Corona-Impfstoffen ausgesprochen. Zwar habe Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auch Fehler gemacht, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe (online). "Aber wenn wir jetzt einen Untersuchungsausschuss einrichten, bindet das Kräfte, denn genau diejenigen, die das Impfen organisieren sollen, müssten sich stattdessen in Bereitstellung von Akten vertiefen." Sie fügte hinzu: "Ich bin total dafür, dass wir uns anschauen, was schiefgelaufen ist - aber bitte erst, wenn wir es leichter haben, was die pandemische Lage angeht." Einen Untersuchungsausschuss hatten zuletzt Politiker der FDP verlangt.

Es sei wichtig, dass die Produktionskapazitäten und die Impfstoffmengen rasch erhöht würden, das gehe nicht auf Knopfdruck, aber sie sei sich sicher: "Wir werden in wenigen Monaten sehr viel Impfstoff zur Verfügung haben." Für eine einheitlichere Organisation der Impfungen forderte sie eine Task Force, in der nicht nur Regierungsmitglieder sitzen. "Um das Impfmanagement zu optimieren, müssen wir bundesweit diejenigen zusammenholen, die wissen, woran es in der Praxis mangelt."

Notwendig sei auch eine Kommunikation, die das Vertrauen in die Impfstoffe stärke. "Wir haben eine viel zu große Impfzurückhaltung - gerade auch beim Personal von Pflegeheimen."