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Grüne und FDP im Kampfmodus

·Lesedauer: 1 Min.

Eine Woche vor der Bundestagswahl stehen die Zeichen auf Endspurt. Sowohl FDP als auch Grüne, die potenziellen Strippenzieher nach der Wahl, drückten auf Sonderparteitagen noch einmal kräftig auf die Tube.

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock zeigte sich kämpferisch und beschwor in ihrer Rede den Willen zu mutiger Veränderung.

Bis zur Wahl gelte es vor allem die Menschen zu gewinnen, die noch nicht wüssten, für wen sie stimmen sollten.

Baerbock: "Jeder Dritte ist noch unentschieden. Das sind 20 Millionen Menschen. Da werden wir jetzt nicht an jeder einzelnen Haustür klingeln. Aber das sind 20 Mio. Menschen, die jetzt sich entscheiden: schaffen wir einen Aufbruch oder gehen wir im "Weiter so"!"

Zentrales Ziel der Grünen - so Baerbock - sei sozial gerechter Klimaschutz. Und das ginge nur mit einer grünen Klimaregierung. Die Grünen liegen in den Umfragen derzeit auf Platz drei hinter SPD und Union.

Regierungsbereit, in welcher Konstellation auch immer

Genau auf diesen Platz hat es nach wie vor die FDP abgesehen. Parteichef Christian Lindner bekräftigte die Bereitschaft seiner Partei zum Mitregieren "als liberales Korrektiv einer künftigen Koalition", in welcher Konstellation auch immer.

Ausdrücklich wies er dabei die Forderung der Union zurück, vor der Wahl eine Koalition mit SPD und Grünen auszuschließen.

Lindner: "Ausgerechnet die Union empfiehlt uns, irgendetwas auszuschließen. Wir schließen aus: Steuererhöhungen, wir schließen aus: Aufweichung der Schuldenbremse. Wir schließen aus, beizutragen zu einem Linksruck in Deutschland. Aber von dieser Union nehmen wir keine Anweisungen entgegen."

Viele rote Linien für eine Regierungsbeteiligung also - aber keine Absage an Ampel oder gar Jamaika.

Die FDP lag im jüngsten Sonntagstrend bei 12, die Grünen bei 15 Prozent.

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