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Gaspreise in Deutschland steigen um rund 17 Prozent – doch was steckt dahinter?

Gasherd in einer Münchner Küche. - Copyright: picture alliance / SZ Photo | Catherina Hess
Gasherd in einer Münchner Küche. - Copyright: picture alliance / SZ Photo | Catherina Hess

Die Gaspreise für Neukunden in Deutschland erleben einen deutlichen Anstieg. Laut den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe" und einer Analyse von Verivox müssen Verbraucher bei Neuverträgen etwa einen Cent mehr pro Kilowattstunde zahlen als vor vier Wochen. Dieser Anstieg wird auf steigende Großhandelspreise und die Wiedereinführung des regulären Mehrwertsteuersatzes seit April zurückgeführt.

Im März 2024 zahlte ein Neukunden-Haushalt demnach mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im bundesweiten Durchschnitt noch rund 6,5 Cent pro kWh. Aktuell liege das günstigste Angebot bei etwa 7,6 Cent/kWh, was laut Verivox einem Anstieg von rund 17 Prozent entspricht. Die Analyse des Portals basiert auf einem Vergleich von Gas-Neukundentarifen mit zwölfmonatiger Preisgarantie inklusive Boni.

Zum Hintergrund: Die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent ab Oktober 2022 entlastete Haushalte spürbar. Eine Musterfamilie mit einem jährlichen Gasverbrauch von etwa 20.000 Kilowattstunden profitierte durchschnittlich von einer Entlastung von 426 Euro. Nun gilt jedoch wieder der volle Mehrwertsteuersatz.

Großhandelspreise für Erdgas steigen

Die Großhandelspreise für Erdgas in Europa zeigten laut Verivox Anfang des Jahres eine leichte Steigerung, wobei der Spotmarktpreis vor kurzem über 3 Cent/kWh stieg. "Diese Preisbewegung wirkt sich direkt auf die Angebote für Neukunden aus, da die Gasversorger im Wettbewerb besonders scharf kalkulieren", sagte Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox der "Funke-Mediengruppe".

Verivox empfiehlt Gaskunden, jetzt einen festen Gaspreis für die kommende Heizperiode zu vereinbaren. Durch die Möglichkeit weiter steigender Großhandelspreise könnten sich günstige Tarife mit Preisgarantie als vorteilhaft erweisen, um das aktuelle Preisniveau für die nächste Heizperiode zu sichern.