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Günther: Agrarpolitik soll keine Sieger und Verlierer produzieren

·Lesedauer: 1 Min.

DRESDEN (dpa-AFX) - Deutschland kann aus Sicht des Vorsitzenden der Agrarministerkonferenz nicht unabhängig von EU-Vorgaben eine nationale Strategie für die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) formulieren. "Die EU-Kommission, der EU-Rat und das EU-Parlament müssen sich zunächst über Grundzüge der neuen Agrarsubventionen verständigen. Bevor wir nicht wissen, was die EU beschließt, können wir es auf nationaler Ebene nicht tun", sagte Sachsens Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) am Mittwoch in Dresden. Damit wies er zugleich Vorstellungen von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zurück, die für diesen Donnerstag Leitlinien von den Bundesländern angefordert hatte.

"Was wir jetzt zu entscheiden haben, gilt sieben Jahre, da wird es zwischendurch keine Neujustierung geben", betonte Günther. Es gehe darum, eine ganze Branche zukunftsfähig aufzustellen: "Wir sollten keine Sieger und Verlierer der GAP produzieren." Die Landwirtschaft habe ein ureigenes Interesse an Umwelt- und Klimaschutz, Tierschutz oder Biodiversität. Sie sei abhängig von einem Ökosystem.