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Fast eine Million mehr Schüler in zehn Jahren

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Die Zahl der Schüler steigen: Laut einer Prognose der Kultusminister sollen es 2030 knapp zwölf Millionen sein. Vor allem in Westdeutschland steigen die Zahlen.

Die Vorausberechnung gilt als Grundlage für die Lehrereinstellungsbedarfsrechnung, die im Dezember folgen soll. Foto: dpa
Die Vorausberechnung gilt als Grundlage für die Lehrereinstellungsbedarfsrechnung, die im Dezember folgen soll. Foto: dpa

Die Schülerzahl in Deutschland wird sich bis zum Jahr 2030 um knapp eine Million auf rund 11,7 Millionen erhöhen. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz (KMK) hervor. Der Zuwachs um 986 700 Schülerinnen und Schüler bis 2030 bedeute einen Anstieg um 9,2 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr (10,8 Millionen).

In den ostdeutschen Flächenländern wird die Schülerzahl laut Prognose von knapp 1,45 Millionen im Jahr 2019 nur geringfügig auf 1,48 Millionen im Jahr 2030 steigen. In den westdeutschen Ländern soll es im selben Zeitraum eine Zunahme von 8,5 auf 9,3 Millionen geben (plus 9,8 Prozent). Noch stärker fällt das erwartete Wachstum in den Stadtstaaten aus mit einem Plus von 15,1 Prozent auf 918.000.

Die Zahl der Absolventen und Abgänger allgemeinbildender Schulen wird laut KMK im Berechnungszeitraum um drei Prozent von 795.000 auf 819.000 leicht ansteigen. An beruflichen Schulen wird diese Zahl um fünf Prozent von 963.000 auf 916.000 zurückgehen.

Die Vorausberechnung der Schüler- und Absolventenzahlen bildet laut KMK die Grundlage für die Lehrereinstellungsbedarfsrechnung in den Bundesländern. Diese ist für den Dezember 2020 geplant.