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Facebook-Mutterkonzern Meta entlässt 11.000 Mitarbeiter

Zuckerberg am 25. Oktober 2019.  - Copyright: AP Photo/Mark Lennihan
Zuckerberg am 25. Oktober 2019. - Copyright: AP Photo/Mark Lennihan

Meta kündigte am Mittwoch an, mehr als 11.000 Mitarbeiter beziehungsweise 13 Prozent der Belegschaft zu entlassen, nachdem CEO Mark Zuckerberg zugegeben hatte, dass er große Investitionen in das Unternehmen falsch geplant hatte. Von den Entlassungen sind auch Stellen in Deutschland betroffen.

"Ich möchte die Verantwortung für diese Entscheidungen übernehmen und dafür, wie es dazu gekommen ist", so Zuckerberg in einem Blogbeitrag. "Ich weiß, dass dies für alle hart ist, und es tut mir besonders leid für die Betroffenen". Zuckerberg sagte, dass Meta im gesamten Unternehmen Personal abbaut, einschließlich der Reality Labs, der Abteilung, in der die Metaverse-Projekte untergebracht sind, aber einige Teams, einschließlich des Rekrutierungsteams, seien stärker betroffen als andere.

Zuckerberg sagte: "Zu Beginn von Covid hat sich die Welt schnell ins Internet verlagert und die Welle des E-Commerce hat zu einem überdurchschnittlichen Umsatzwachstum geführt. Viele sagten voraus, dass dies eine dauerhafte Beschleunigung sein würde, die auch nach dem Ende der Pandemie anhalten würde."

Zuckerberg sagte am Mittwoch, dass die entlassenen Mitarbeiter den Zugang zu den meisten Meta-Systemen verloren hätten, "da sie Zugang zu sensiblen Informationen hatten", dass sie aber weiterhin Zugang zu ihren E-Mails hätten, "damit sich alle verabschieden können".

Es sind die bisher massivsten Stellenstreichungen seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2004.

Als Grund nannten Zuckerberg selbst und auch Analysten einen Rückgang bei den digitalen Werbeeinnahmen, die Wirtschaft am Rande der Rezession und Zuckerbergs hohe Investitionen in sein liebstes Projekt – die virtuelle Realität namens Metaverse. "In den ersten 18 Jahren des Unternehmens sind wir im Grunde jedes Jahr schnell gewachsen, und in letzter Zeit sind unsere Einnahmen zum ersten Mal stagniert oder leicht gesunken. Wir müssen uns also anpassen", sagte Zuckerberg in einer Fragerunde mit Mitarbeitern im September.

cri