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Fünf Themen des Tages: Credit-Suisse-Deserteure, China-Verlierer

·Lesedauer: 4 Min.

(Bloomberg) -- Hedgefonds verbrennen sich in China die Finger, mehr Deserteure bei der CreditSuisse, europäische Aktien steigen, EU warnt vor Inflationsrisiken, und Impfgegner machen der Politik Probleme. Marktteilnehmer könnte heute beschäftigen:

Hedgefonds verbrennen sich in China die Finger

Großinvestoren, die Geld in Chinas größte Privatunternehmen gesteckt haben, werden von den regulatorischen Maßnahmen des Landes kalt erwischt - wieder einmal. Tiger Global Management, Farallon Capital Management und D.E. Shaw & Co. waren frühe Geldgeber für Didi Global und haben Millionen von Dollar in den Fahrdienst angelegt, ebenso Coatue Management und Third Point. Jetzt leiden sie unter dem Einbruch der Aktie. Der Kursrückgang illustriert die Risiken, auf Firmen in China zu wetten, wo die Spannungen zwischen der Regierung und dem aufkeimenden Unternehmenssektor anhalten. Präsident Xi Jinping versucht, die Technologiefirmen des Landes samt ihrer wertvollen Daten unter Kontrolle zu bringen. Dazu soll jetzt auch ein regulatorisches Schlupfloch geschlossen werden, heißt es aus informierten Kreisen.

Mehr Deserteure bei der Credit Suisse

Im Aktienbereich von Credit Suisse haben Bill Bors und Jason Vickery, langjährige Managing Directors, die Bank verlassen, berichtet das Online-Magazin Insider. Bors sei in den Sales & Trading-Bereich von Barclays gewechselt, Vickery schließe sich Mizuho an und werde dort den Bereich Program Trading leiten. Die Bank hat nach den Skandalen um Archegos und Greensill weiterhin mit Abgängen zu kämpfen. In Spanien ist laut Cinco Dias mit Gabriel Ximenez de Embun ein neuer Chef für das Asset Management aus den eigenen Reihen gefunden worden, nachdem drei hochrangige Mitglieder der dortigen Private-Banking-Sparte zuvor gegangen waren. Mit Kyle Berry konnte CS laut Reuters unterdessen einen Banker von Morgan Stanley für eine leitende Funktion im globalen Geschäftsbereich für Industriekunden gewinnen.

Europäische Aktien steigen

Europäische Aktien waren am Mittwochvormittag in Reichweite neuer Rekorde, angeführt von Rohstoffaktien. Der Stoxx Europe 600 Index lag gegen Mittag rund 0,6% im Plus, etwa einen Punkt entfernt vom Allzeithoch aus dem Juni. Bergbau- und Energieaktien kletterten am stärksten und auch Tech-Aktien zeigten überdurchschnittliche Performance. Das Protokoll der letzten Fed-Sitzung, das nach Börsenschluss in Europa veröffentlicht wird, könnte Hinweise darauf geben, wann die US-Notenbank mit der Drosselung der Wertpapierkäufe beginnen wird. “Einige der jüngsten Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass das Tempo der breiteren europäischen Erholung abflachen könnte”, sagte Ian Williams von Peel Hunt. Die Fed-Protokolle “bieten einen weiteren Grund zur Vorsicht”. In Deutschland fielen Hochtief nach einem Bericht zu einem möglichen Ausstieg von Atlantia. HelloFresh stiegen nach einer Anhebung des Kursziels bei Berenberg.

EU warnt vor Inflationsrisiken

Die EU-Kommission hat ihre Wachstumsprognose für den Euroraum von 4,3% auf 4,8% angehoben, geht mit der Lockerung der Maßnahmen zur Corona-Eindämmung allerdings auch von höheren Inflationsrisiken aus. Sie erwartet für dieses Jahr nun eine Teuerungsrate von 1,9% statt 1,7%. “Wir werden die steigende Inflation genau im Auge behalten müssen, die nicht zuletzt auf eine stärkere Inlands- und Auslandsnachfrage zurückzuführen ist”, sagte Kommissionsvize Valdis Dombrovskis. Steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie Engpässe in den Lieferketten seien Treiber des Preisdrucks. 2022 sollte dieser jedoch wieder abnehmen. Deutschland dürfte in diesem Jahr Inflations-Spitzenreiter unter den großen EU-Volkswirtschaften sein mit einer durchschnittlichen Jahresrate von 2,8%.

Impfgegner machen der Politik Probleme

US-Präsident Joe Biden hat trotz reichlicher Impfstoffvorräte sein Ziel verfehlt, bis zum 4. Juli 70% der amerikanischen Erwachsenen mindestens eine Covid-19-Impfung verabreichen zu lassen. Vor allem in ländlichen, konservativen Regionen stellen sich die Impfgegner quer. Es gibt zwei Amerikas - eins dominiert von Bundesstaaten, in denen Biden im November die Mehrheit hatte und wo relativ viele Menschen mittlerweile geimpft sind, sowie Donald-Trump-Land. Dort sind weniger Erwachsene geimpft und die Gesundheitsbehörden fürchten sich vor der Delta-Variante. Selbst wenn Covid-Überlebende wie Larry Krauck dort von ihren Erfahrungen berichten, nützt dass häufig nichts. Auch in Deutschland scheint die Impfkampagne zu schwächeln. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn forderte am Mittwochmorgen ein aktiveres Vorgehen, etwa Impfangebote auf dem Marktplatz, dem Sportplatz oder neben Moscheen und Kirchen.

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