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EZB-Frontloading könnte auch nach Juli-Schritt anhalten: Kazaks

(Bloomberg) -- Die Europäische Zentralbank ist möglicherweise mit großen Zinserhöhungen noch nicht am Ende, nachdem sie letzte Woche mit einer ersten Anhebung um einen halben Prozentpunkt überrascht hat, so EZB-Ratsmitglied Martins Kazaks.

“Ich würde nicht sagen, dass es das war mit dem Frontloading”, sagte Kazaks, einer der falkenhaftesten EZB-Notenbanker, in einem Interview in Frankfurt. “Ich würde sagen, dass der Zinsschritt im September auch ziemlich deutlich ausfallen muss.”

Die Aufgabe der Notenbank besteht darin, die Rekordinflation in der Eurozone in den Griff zu bekommen, die bereits mehr als das Vierfache des EZB-Ziels von 2% beträgt, obwohl sie ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat. In Lettland, wo Kazaks die Zentralbank leitet, liegt sie bei über 20%.

Die Währungshüter erhöhten am 21. Juli erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt die Zinssätze und beendeten damit eine achtjährige Phase von Negativzinsen. Auf die Frage, ob beim nächsten Mal ein noch größerer Schritt von 75 Basispunkten möglich sei, wie ihn die Federal Reserve im Juni vorgenommen hat, forderte Kazaks die Ratsmitglieder auf, sich alles offen zu halten.

“Angesichts der Ungewissheit, der Inflationsdynamik und des Risikos der Persistenz würde ich sagen, dass wir natürlich offen für Diskussionen sein sollten”, sagte er. Dabei sollte die EZB jedoch nicht einfach der Fed folgen.

Kazaks wollte sich nicht zu möglichen Szenarien für die Oktobersitzung des EZB-Rates äußern. Er habe aber “keine größeren Einwände” gegen die jüngsten Markterwartungen, die auf eine Straffung um 150 Basispunkte bis Juni nächsten Jahres hinauslaufen. Diese Zinswetten wurden inzwischen auf etwa 130 Basispunkte reduziert.

“Es gibt erhebliche Abwärtsrisiken, die nicht Teil des Basisszenarios sind”, sagte er.

Überschrift des Artikels im Original:

ECB’s Kazaks Says Stronger Hikes May Not Be Over After Big Move

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©2022 Bloomberg L.P.

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