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Ex-Präsident Trump warnt vor eskalierender Krise an der US-Südgrenze

·Lesedauer: 2 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der frühere US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Politik seines Nachfolgers Joe Biden vor einer Krise beispiellosen Ausmaßes an der Südgrenze zu Mexiko gewarnt. "Hunderttausende" Migranten machten sich auf den Weg in die USA, warnte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) im Gespräch mit dem konservativen Sender Fox News. "Sie zerstören unser Land", sagte Trump mit Blick auf die Regierung seines Nachfolgers. Derzeit würden Rekordzahlen illegaler Grenzübertritte vermeldet, aber es werde bald noch "viel, viel schlimmer", sagte Trump. Die Zahlen würden auf ein Niveau ansteigen, "das es noch nie zuvor gab", warnte Trump weiter.

Der Republikaner hatte eine harte Abschottung der Südgrenze zu einer seiner Prioritäten gemacht. Die Regierung des Demokraten Biden hat diese Politik bereits zum Teil zurückgedreht. Seither ist die Zahl der ankommenden Migranten und Flüchtlinge deutlich gestiegen, darunter sind auch viele unbegleitete Minderjährige.

Biden appellierte in einem Interview am Dienstag an die Migranten: "Kommt nicht". (...). "Verlasst Eure Stadt oder Gemeinschaft nicht." Biden sagte dem Sender ABC, an der Südgrenze gebe es seit Jahren Probleme. Die Migranten kämen nicht wegen ihm, betonte er.

Bidens Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas hatte erst am Dienstag erklärt, dass die Regierung weiter deutlich steigende Zahlen erwarte. Sie könnten ein größeres Ausmaß erreichen, als in den vergangenen 20 Jahren, hieß es. Die meisten alleinstehenden Erwachsenen und Familien würden wieder ausgewiesen, unbegleitete Kinder aber nicht.

Die Grenzschutzbehörde CBP hatte am vergangenen Mittwoch mitgeteilt, ihre Mitarbeiter hätten im Februar 100 441 Personen beim versuchten Übertritt der Südgrenze aufgegriffen - 28 Prozent mehr als im Vormonat und fast drei Mal so viele wie im Februar vergangenen Jahres. 72 113 Migranten seien wieder zurückgeschickt worden. Die Zahl der unbegleiteten Minderjährigen stieg nach CBP-Angaben von 3490 im Februar 2020 auf 9457 im vergangenen Monat.