Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 58 Minuten
  • DAX

    15.282,86
    +112,88 (+0,74%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.102,00
    +21,85 (+0,54%)
     
  • Dow Jones 30

    34.580,08
    -59,72 (-0,17%)
     
  • Gold

    1.781,40
    -2,50 (-0,14%)
     
  • EUR/USD

    1,1291
    -0,0027 (-0,24%)
     
  • BTC-EUR

    42.720,10
    -1.384,37 (-3,14%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.235,35
    -206,41 (-14,32%)
     
  • Öl (Brent)

    67,81
    +1,55 (+2,34%)
     
  • MDAX

    34.032,38
    +321,26 (+0,95%)
     
  • TecDAX

    3.794,28
    +35,26 (+0,94%)
     
  • SDAX

    16.147,12
    +92,41 (+0,58%)
     
  • Nikkei 225

    27.927,37
    -102,20 (-0,36%)
     
  • FTSE 100

    7.173,44
    +51,12 (+0,72%)
     
  • CAC 40

    6.800,34
    +34,82 (+0,51%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.085,47
    -295,83 (-1,92%)
     

Ex-Apple-Mitarbeiterin reicht Beschwerde ein: Sie sei gekündigt worden, weil sie Belästigungen am Arbeitsplatz offenlegen wollte, sagt sie

·Lesedauer: 2 Min.
Apple-CEO Tim Cook.
Apple-CEO Tim Cook.

Eine ehemalige Produktmanagerin von Apple hat bei der US-Arbeitsschutzbehörde, dem National Labor Relations Board (NLRB), eine Beschwerde eingereicht. Darin beklagt sie, im vergangenen Monat von Apple gefeuert worden zu sein – weil sie anderen Angestellten dabei geholfen habe, ihre Erfahrungen mit Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz zu teilen. Darüber berichten die „Washington Post“ und die Nachrichtenagentur Reuters.

Beide Medien konnten die Beschwerde einsehen, die von der gekündigten Apple-Mitarbeiterin Janneke Parrish eingereicht wurde – einer Aktivistin, die Mitglied der 15-köpfigen Gruppe von Apple-Angestellten ist, die im August die Webseite „#AppleToo“ gegründet haben. Die Macherinnen und Macher laden Apple-Angestellte dazu ein, ihre Erfahrungen mit Diskriminierung dort öffentlich zu teilen.

Reuters zufolge heißt es in der Beschwerde: „Apple Inc. hat das Arbeitsverhältnis mit Parrish auf Basis falscher und vorgeschobener Gründe beendet. Tatsächlich wurde sie entlassen, um die erfolgreiche Kampagne im Keim zu ersticken, die Parrish und ihre Kolleginnen und Kollegen gestartet haben, um die Sorgen und Nöte der Angestellten an ihrem Arbeitsplatz anzusprechen und wiedergutmachen zu lassen.“ Im Interview mit Reuters und der „Washington Post“ gab Parrish im Oktober an, Apple habe ihr mitgeteilt, dass sie im Fokus einer Untersuchung stehe – weil sie Details über ein Townhall Meeting von Apple-CEO Tim Cook nach außen weitergegeben haben soll. Parrish bestreitet das.

Parrishs Beschwerde über Apple ist schon die siebte

Eine der Organisatorinnen von #AppleToo, Cher Scarlett, erzählte im Gespräch mit Business Insider USA bereits im September, dass bei ihrer Webseite allein in den ersten 48 Stunden nach dem Start mehr als 300 Einsendungen eingegangen seien. Auch Scarlett hatte im September beim NLRB Beschwerde eingelegt. Wie die „Washington Post“ berichtet, ist sie aktuell beurlaubt. Auch im September feuerte Apple die Programm-Managerin Ashley Gjøvik, die zuvor versucht hatte, mehrere Apple-Beschäftigte in einer Gruppe zu organisieren und öffentlich über die Belästigungen zu sprechen, die mutmaßlich in dem Konzern stattfinden sollten. Noch im selben Monat reichte auch Gjøvik Beschwerde beim NLRB ein.

Auf Anfrage von Business Insider äußerte sich Apple zunächst nicht zu Janneke Parrishs Beschwerde. In einem Statement, das der Konzern der Nachrichtenagentur Reuters zukommen ließ, heißt es: Apple spreche nicht öffentlich über Angelegenheiten, die sich auf individuelle Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter bezögen. Man sei „zutiefst bestrebt, ein positives und inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen und aufrecht zu erhalten.“

Parrishs Beschwerde ist laut „The Verge“ die siebte Klage wegen unfairer Arbeitsbedigungen bei Apple, die beim NLRB seit August eingereicht wurde. Auf der Webseite der Behörde sind bisher sechs davon zu finden – Parrishs Beschwerde ist dort noch nicht einsehbar.

Dieser Text wurde aus dem englischen Original übersetzt.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.