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EVG-Chef: Warnstreik ist notwendig und verhältnismäßig

BERLIN (dpa-AFX) -Die bundesweiten Warnstreiks im Verkehrssektor sind aus Sicht des Vorsitzenden der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Martin Burkert, "notwendig und verhältnismäßig". "Es geht jetzt darum, dass diese Branche nicht abgehängt werden darf von der allgemeinen Lohnentwicklung", sagte Burkert am Montag in Potsdam. Dort beginnt am Vormittag die dritte Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst zwischen Bund, Kommunen und der Gewerkschaft Verdi, die mit der EVG gemeinsam zum Arbeitskampf aufgerufen hatte.

"Wir sind entschlossen, unsere Forderungen nach 650 Euro für alle Beschäftigungsgruppen, alternativ 12 Prozent, durchzusetzen", betonte Burkert mit Blick auf die eigenen Tarifverhandlungen in der Bahnbranche, die ebenfalls in dieser Woche fortgesetzt werden sollen. "Wir erwarten ein Angebot, das unseren Forderungen entspricht und vor allem keine Gegenangebote."

Die Deutsche Bahn hatte im laufenden Tarifkonflikt mit bisher zwei Runden unter anderem angeboten, die Löhne der rund 180 000 betroffenen Beschäftigten in zwei Schritten um insgesamt 5 Prozent anzuheben sowie Einmalzahlungen in Höhe von insgesamt 2500 Euro in Aussicht gestellt. Die EVG lehnte dies ab.

Burkert zufolge haben sich allein im Eisenbahnsektor am Montag rund 30 000 Beschäftigte über alle 50 verhandelnden Unternehmen hinweg am Warnstreik beteiligt. "In einem Dreischicht-Betrieb ist das eine enorme Zahl."

Der Bahn-Fernverkehr stand vollständig still, auch im Regional- und S-Bahn-Verkehr blieben die meisten Züge in den Depots. Verdi wiederum hatte im öffentlichen Nahverkehr in sieben Bundesländern sowie bundesweit bei fast allen Flughäfen außer Berlin zum Warnstreik aufgerufen.