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Eurozone: Geldmenge wächst erneut langsamer

FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Eurozone hat sich das Wachstum der Geldmenge weiter abgeschwächt. Die breit gefasste Geldmenge M3 erhöhte sich im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,0 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte. Damit hat sich das Wachstum der Geldmenge in der Eurozone den sechsten Monat in Folge abgeschwächt.

So schwach wie im April war das Wachstum der Geldmenge zuletzt im Februar 2020. Analysten hatten im Schnitt wie im Vormonat März eine Wachstumsrate von 6,3 Prozent erwartet.

Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 schwächte sich ebenfalls ab, von 8,8 auf 8,2 Prozent. Das Wachstum der Kreditvergabe durch die Geschäftsbanken an die privaten Haushalte betrug im April wie im Vormonat 4,5 Prozent. Die Kreditvergabe an Unternehmen außerhalb der Finanzbranche legte um 5,2 Prozent zu.

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