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Eurozone: Arbeitslosigkeit steigt im März - Statistische Probleme

·Lesedauer: 1 Min.

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist im März trotz der Corona-Krise auf den ersten Blick nur leicht angestiegen. Das lag aber vor allem daran, dass den Angaben zufolge ein erheblicher Teil der Personen wegen der Einschränkungen des öffentlichen Lebens oder der Nichtverfügbarkeit etwa von Kinderbetreuung nicht mehr aktiv nach einem Arbeitsplatz gesucht habe. Dies führt laut Experten zu Abweichungen in der Arbeitslosenstatistik.

Wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte, erhöhte sich die Arbeitslosenquote von Februar auf März in den 19 Euroländern um 0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent. In den 27 Ländern der Europäischen Union (EU) stieg die Quote ebenfalls um 0,1 Punkte auf 6,6 Prozent.

In der EU seien 14,14 Millionen Personen arbeitslos gewesen, davon 12,16 Millionen im Euroraum. Gegenüber Februar erhöhten sich die Zahlen in der EU um 241 000 und im Euroraum um 197 000.

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