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Euro stabilisiert sich über 1,20-Dollar-Marke

·Lesedauer: 2 Min.

Das Erholungspotenzial für den Euro dürfte aber vor allem durch die nur schleppend verlaufende Corona-Impfkampagne beschränkt sein.

Der Eurokurs hat am Montag etwas zugelegt und sich über 1,20 US-Dollar stabilisiert. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2062 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2025 (Freitag: 1,1983) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8316 (0,8345) Euro.

Im Blick der Finanzmärkte steht vor allem das angekündigte Konjunkturpaket in den USA mit einem Volumen von 1,9 Billionen US-Dollar. US-Finanzministerin Janet Yellen hat sich für das Paket ausgesprochen und Vollbeschäftigung im kommenden Jahr in Aussicht gestellt. Zuletzt haben Ökonomen aber vor einem deutlichen Anstieg der Inflation gewarnt. Das große Konjunkturpaket könne zu einer Überhitzung der Konjunktur führen.

Noch ist unklar, inwieweit sich das geplante Paket langfristig auf den Wechselkurs auswirkt. Entscheidend dürfte sein, wie die US-Notenbank Fed auf eine mögliche steigende Inflation reagiert. Der Dollar hatte seit Anfang Februar von den verbesserten Wachstumsaussichten und der besser laufenden Impfkampagne profitiert. Am Freitag und Montag erholte sich der Euro dann wieder.

Das Erholungspotenzial für den Euro dürfte aber vor allem durch die nur schleppend verlaufende Corona-Impfkampagne beschränkt sein. Zu diesem Ergebnis kommt auch die jüngste Stimmungsumfrage des Analyseinstituts Sentix. Im Februar fällt das Konjunkturbarometer, das auf einer Umfrage unter Anlegern basiert, spürbar zurück. Sentix begründete den Rückschlag mit der im Vergleich zu anderen Wirtschaftsräumen langsameren Impfgeschwindigkeit. Die europäische Wirtschaft verliere den Anschluss an die übrigen Weltregionen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87833 (0,87538) britische Pfund, 126,97 (126,72) japanische Yen und 1,0842 (1,0825) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1837 Dollar gehandelt. Das waren rund 23 Dollar mehr als am Vortag.