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EU-Verhandlungen über Fischfangquote für die Nordsee laufen weiter

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Staaten haben am Donnerstagmorgen weiter um die Fischfangquoten unter anderem für die Nordsee für das kommende Jahr gerungen. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und ihre EU-Kollegen hatten schon die gesamte Nacht über in Brüssel verhandelt. Das Treffen hatte am Dienstag begonnen, mit einer Verlängerung der Gespräche war von vorneherein zu rechnen.

Die Verhandlungen um die Fangquoten sind traditionell umkämpft. In diesem Jahr kommt hinzu, dass die Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien noch laufen. Noch ist unklar, ob Fischer aus EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich ab Januar überhaupt Zugang zu britischen Hoheitsgewässern haben werden. Deshalb können Ergebnisse für die Nordsee und den Atlantik nur vorläufig sein. Auch Gespräche mit Norwegen, das ebenfalls in diesen Gewässern fischt, stehen anschließend noch aus. Verhandelt wurde auch über die Fangquoten für das Mittelmeer und das Schwarze Meer.

Die EU-Staaten legen jedes Jahr die zulässigen Gesamtfangmengen für bestimmte Gewässer fest. Auf dieser Basis entfallen auf die einzelnen Länder durch festgeschriebene Verteilungsschlüssel die jeweiligen nationalen Fangmengen. Grundlage der Verhandlungen ist eine Vorlage der EU-Kommission, die in erster Linie auf Empfehlungen des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) beruht. Etliche Fischbestände befinden sich in eher schlechtem Zustand. Deshalb geht es vor allem darum, die Interessen der Fischereiindustrie mit Umweltbelangen in Einklang zu bringen.