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EU-Umweltagentur: Städte müssen sich stärker an Klimafolgen anpassen

·Lesedauer: 1 Min.

KOPENHAGEN (dpa-AFX) - Städte in Europa müssen sich nach Angaben der EU-Umweltagentur EEA dringend intensiver für die Folgen der Klimakrise wappnen. Trotz des zunehmenden Bewusstseins für die Auswirkungen des Klimawandels und die Notwendigkeit zur Anpassung hätten viele europäische Städte Schwierigkeiten dabei, mit den Folgen etwa von Hitzewellen, Dürren oder Überschwemmungen umzugehen, teilte die in Kopenhagen ansässige Behörde am Dienstag mit. Es sei deshalb dringend notwendig, die Anpassung und Widerstandsfähigkeit auf lokaler wie auf nationaler Ebene zu verbessern.

Die Stadtplanung und der Städtebau seien weiterhin nicht nachhaltig, monierte die EEA. Es werde weiter in Überflutungsgebieten gebaut, zudem würden Bodenflächen zunehmend mit Beton und Asphalt bedeckt, was die Städte deutlich anfälliger mache. Anpassungsmöglichkeiten wie die Schaffung weiterer Grünflächen zur Verringerung der Hitzefolgen oder an plötzliche Überschwemmungen angepasste Abwassersysteme würden nicht überall in Europa gleichmäßig umgesetzt.

Allerdings stellte die Umweltagentur auch fest, dass die Zahl der Städte deutlich wachse, die sich der Anpassung an den Klimawandel verschrieben hätten. Die Umsetzung entsprechender Maßnahmen stecke jedoch weiter in den Kinderschuhen, das gelte besonders für kleinere Städte und Gemeinden.

Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels - im Englischen adaptation - zählt neben der Verringerung der Emissionen (mitigation) zu den Eckpfeilern im Kampf gegen die Klimakrise. Dabei spielt die Lage in den Städten eine zentrale Rolle, weil bereits heute fast drei von vier Europäern in städtischen Gebieten leben und dort auch viele Industriezweige und Dienstleister angesiedelt sind.