Werbung
Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 41 Minute
  • DAX

    17.987,37
    +32,89 (+0,18%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.968,19
    +1,51 (+0,03%)
     
  • Dow Jones 30

    38.254,18
    -204,90 (-0,53%)
     
  • Gold

    2.414,60
    +41,90 (+1,77%)
     
  • EUR/USD

    1,0643
    -0,0088 (-0,82%)
     
  • Bitcoin EUR

    65.547,63
    +16,69 (+0,03%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    87,43
    +2,41 (+2,83%)
     
  • MDAX

    26.720,09
    +16,91 (+0,06%)
     
  • TecDAX

    3.336,92
    -17,38 (-0,52%)
     
  • SDAX

    14.462,21
    -39,27 (-0,27%)
     
  • Nikkei 225

    39.523,55
    +80,92 (+0,21%)
     
  • FTSE 100

    8.019,51
    +95,71 (+1,21%)
     
  • CAC 40

    8.032,74
    +9,00 (+0,11%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.331,40
    -110,80 (-0,67%)
     

EU schützt Journalisten besser gegen Schikane-Klagen

BRÜSSEL (dpa-AFX) -Journalisten und Aktivisten in der EU erhalten künftig mehr Schutz gegen unbegründete Klagen, die sie einschüchtern und mundtot machen sollen. Einer entsprechenden Richtlinie stimmten die EU-Staaten am Dienstag zu.

Ziel davon ist es, Personen und Organisationen zu schützen, die in Bereichen wie Grundrechte, Umwelt oder Bekämpfung von Desinformation und Korruption tätig sind. Sogenannte Slapp-Klagen gegen sie sollen schneller abgewiesen werden können, wenn sie offensichtlich unbegründet sind.

Die Kurzform Slapp steht im Englischen für Strategische Klagen gegen öffentliche Beteiligung. Diese zielen darauf ab, Menschen, die sich zu Themen von öffentlichem Interesse äußern, einzuschüchtern oder zum Schweigen zu bringen.

Eine bekannte Slapp-Betroffene ist die ermordete Journalistin Daphne Caruana Galizia aus Malta. Sie hatte 2017 zu Korruption im Zusammenhang mit einem Vertrag für ein Kraftwerk und Verbindungen in die höchste Ebene der Politik recherchiert. Nach Angaben der EU-Kommission liefen gegen sie 47 Klagen.