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EU-Rechnungshof: Probleme bei Berufsanerkennung in der EU

BRÜSSEL (dpa-AFX) -Obwohl EU-Bürgerinnen und Bürger ihren Arbeits- und Lebensort frei wählen dürfen, gibt es bei der Anerkennung vieler Berufsabschlüsse innerhalb der EU große Herausforderungen. "Krankenpfleger oder Mechaniker, die in einem anderen Mitgliedstaat arbeiten möchten, werden möglicherweise von dem langen und bürokratischen Prozess abgeschreckt", so Stef Blok, Mitglied des Europäischen Rechnungshofs. Das EU-Organ hatte für einen Bericht geprüft, ob eine EU-Richtlinie zur leichteren Anerkennung von Abschlüssen umgesetzt wird und dabei Schwächen festgestellt.

Mitunter würden unnötig viele Unterlagen wie Motivationsschreiben, beglaubigte Übersetzungen oder Wohnsitznachweise noch vor dem tatsächlichen Umzug in ein Land verlangt. Zudem werde teils nicht erklärt, wie sich Gebühren berechneten und warum dabei erhebliche Unterschiede zwischen den EU-Staaten bestünden. So könne es kostenlos sein, seine Qualifikation anerkennen zu lassen oder - in einem konkret vom Rechnungshof genannten Fall - bei Piloten in einem Mitgliedsland 17.500 Euro kosten. Gleichzeitig wird in mehreren Branchen wie etwa Pflege, Bildung oder Autoindustrie immer wieder ein Mangel an Fachkräften beklagt.