Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.459,75
    +204,42 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.032,99
    +39,56 (+0,99%)
     
  • Dow Jones 30

    34.200,67
    +164,68 (+0,48%)
     
  • Gold

    1.777,30
    +10,50 (+0,59%)
     
  • EUR/USD

    1,1980
    +0,0004 (+0,04%)
     
  • BTC-EUR

    45.734,26
    -6.347,16 (-12,19%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.398,97
    +7,26 (+0,52%)
     
  • Öl (Brent)

    63,07
    -0,39 (-0,61%)
     
  • MDAX

    33.263,21
    +255,94 (+0,78%)
     
  • TecDAX

    3.525,62
    +8,38 (+0,24%)
     
  • SDAX

    16.105,82
    +145,14 (+0,91%)
     
  • Nikkei 225

    29.683,37
    +40,68 (+0,14%)
     
  • FTSE 100

    7.019,53
    +36,03 (+0,52%)
     
  • CAC 40

    6.287,07
    +52,93 (+0,85%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.052,34
    +13,58 (+0,10%)
     

Estland hält an Impfungen mit Astrazeneca fest

·Lesedauer: 1 Min.

TALLINN (dpa-AFX) - Anders als Deutschland und andere europäische Staaten setzt Estland die Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca <GB0009895292> vorerst nicht aus. Das baltische EU-Land wird nach Angaben von Gesundheitsminister Tanel Kiik das Vakzin trotz der Berichte über Blutgerinnsel weiter verabreichen. "Kein Land hat Beweise dafür, dass der Impfstoff mit diesen tragischen Vorfällen zusammenhängt", sagte er am Dienstag in Tallinn.

Mit diesem Schritt schließt sich Estland der Entscheidung von Litauen an, das ebenfalls mit Astrazeneca weiterimpfen will. Der dritte Baltenstaat Lettland hat dagegen wie mehrere weitere EU-Staaten die Verabreichung des Impfstoffs des britisch-schwedischen Herstellers vorsorglich ausgesetzt. Hintergrund sind Meldungen von Blutgerinnseln im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung mit dem Präparat.

"Wir müssen berücksichtigen, dass die Impfungen in Estland bereits Dutzende Leben gerettet hat und langfristig Hunderte mehr retten wird", sagte Kiik. Eine Fortsetzung der Impfungen überwiege daher mögliche hypothetische Risiken. Estland mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern weist nach Angaben der EU-Behörde ECDC aktuell eine der höchsten Infektionsraten in Europa auf. Auch Regierungschefin Kaja Kallas wurde am Montagabend positiv auf das Coronavirus getestet.