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Erkältung, Grippe oder Corona? Welche Krankheiten diesen Herbst und Winter kursieren und welche Symptome sie haben

·Lesedauer: 5 Min.

Ein rauer Hals, eine laufende Nase und nervige Kopfschmerzen – je kälter die Tage werden, desto mehr Menschen stecken sich mit verschiedenen Viren an. Neben dem Coronavirus gibt es auch noch verschiedene andere Viren, die für Erkältungs-Symptome sorgen können.

Hier ist eine Übersicht mit den drei viralen Erkrankungen, die im Herbst und Winter 2021/22 am häufigsten vorkommen:

Die Delta-Variante des Coronavirus

Seit mittlerweile fast zwei Jahren infizieren sich Menschen auf der ganzen Welt mit dem Coronavirus. Die typischen Symptome: Husten, Fieber, Schnupfen sowie der Geruchs- und Geschmacksverlust. Allerdings verbreitet sich vor allem die mutierte Delta-Variante in Deutschland und sorgt für steigende Inzidenzen. Das Problem dabei: Die Symptome unterscheiden sich von der ursprünglichen Variante, sodass sie nun noch schwieriger von einer Erkältung zu unterscheiden ist. Die häufigsten Symptome einer Infektion mit der Delta-Variante sind:

  • Fieber

  • Kopfschmerzen

  • Laufende Nase

  • Rauer Hals

Tim Spector, Professor für genetische Epidemiologie am King's College London, erklärt in einem Youtube-Video: „Jeden Tag gibt es Tausende Corona-Fälle, von denen die Betroffenen annahmen, es sei nur eine Erkältung – und so andere anstecken.“ Daher sei es wichtig, sich auch bei „einfachen“ Erkältungssymptomen testen zu lassen und zu Hause zu bleiben.

Was hilft gegen das Coronavirus?

Ein Medikament speziell gegen Corona wurde noch nicht entwickelt. Jedoch gibt es einige Medikamente, die eingesetzt werden können, um die Symptome zu verringern. So bekommen Patientinnen und Patienten im Krankenhaus beispielsweise häufig Blutverdünner, da eine Corona-Erkrankung die Gefahr von Thrombosen, Infarkten und Schlaganfällen erhöht. Außerdem sollen Antibiotika gegen zusätzlich auftretende bakterielle Infektionen schützen. Doch konkret gegen Sars-CoV-2 sind diese Mittel wirkungslos.

Der beste Weg, um sich vor einem schweren Verlauf zu schützen, ist die Impfung. Dadurch verringert sich nämlich das Risiko, dass ihr aufgrund der Infektion im Krankenhaus behandelt werden müsst. Laut einer Pressemitteilung der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft im September waren zu dem Zeitpunkt mehr als 90 Prozent der Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen ungeimpft.

Was tun, wenn man Corona hat?

Wenn ihr positiv auf Covid-19 getestet wurdet, solltet ihr euch umgehend in Quarantäne begeben und Kontakt zum örtlichen Gesundheitsamt aufnehmen. Außerdem solltet ihr den Menschen Bescheid geben, mit denen ihr euch in den letzten Tagen getroffen habt. Und dann heißt es: auskurieren. Ihr könnt mit eurem Hausarzt telefonisch besprechen, was gegen eine Symptom-Linderung helfen kann. Steigt euer Fieber immer weiter an oder fällt euch das Atmen zunehmend schwerer, solltet ihr den Notarzt unter der 112 anrufen.

Das Grippevirus

Traditionell treten Grippewellen vor allem zwischen November und März auf. Bereits im September warnte Barbara Römer, Landesvorsitzende des Hausärzte­verbandes Rheinland-Pfalz, im Gespräch mit Business Insider: „Wegen der Corona-Maßnahmen ist unser Immunsystem seit letztem Jahr nicht mehr so gut trainiert.“ Daher könnte die Grippewelle in diesem Jahr deutlich stärker ausfallen. Die Grippe wird durch Influenza-Viren ausgelöst und reißt den Betroffenen regelrecht die Beine unter den Füßen weg, da sie blitzartig auftritt. Häufige Symptome sind:

  • Glieder- und Kopfschmerzen

  • Fieber

  • Schüttelfrost

  • auch trockener Husten kann vorkommen

Was hilft bei einer Grippe?

Wenn ihr eine Influenza-Infektion habt, solltet ihr Bettruhe bewahren. In der Regel bessern sich die Symptome nach etwa einer Woche. Bis ihr vollständig gesund seid, kann es aber bis zu 14 Tage dauern. Ihr solltet körperliche Anstrengungen vermeiden und viel trinken – am besten Tee. Gegen starke Kopf- und Gliederschmerzen könnt ihr frei verkäufliche Schmerzmittel einnehmen.

Bei einem schweren Verlauf oder wenn ihr zu einer Risikogruppe gehört, kann euer Hausarzt ein antivirales Medikamente verschreiben. In Deutschland sind dafür derzeit die Mittel Oseltamivir und Zanamivir zugelassen. Sie sollen die Freisetzung der Influenzaviren hemmen und so das Fortschreiten der Erkrankung verhindern.

Influenza-bedingte Todesfälle werden meist durch eine bakterielle Lungen­entzündung verursacht, nachdem die Influenza­viren die Lunge vorgeschädigt haben. Auch gegen die Grippe könnt ihr euch impfen lassen. Das Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung besonders für Menschen über 60 Jahren, Risikogruppen, Schwangere ab dem zweiten Trimester, medizinisches Personal und Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen.

Ein grippaler Infekt

Umgangssprachlich sprechen wir häufig von einer Grippe, wenn wir eigentlich einen grippalen Infekt meinen. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Erkältung, die jedoch nicht so schwer verläuft wie eine Grippe. Wenn ihr Schnupfen und eine laufende Nase habt, könnt ihr zum Beispiel davon ausgehen, dass es sich eher um einen grippalen Infekt als um eine „echte“ Grippe handelt. Ein grippaler Infekt kommt meistens schleichend und wird mit der Zeit schlimmer, bis ihr euch so richtig krank fühlt. Symptome von einer Erkältung sind:

  • Schnupfen und laufende Nase

  • Husten

  • Halsschmerzen

  • Kopfschmerzen

  • leicht erhöhte Körpertemperatur

  • Abgeschlagenheit

  • Allgemeines Unwohlsein

Was hilft bei einem grippalen Infekt?

Der Verlauf einer Erkältung kann sehr unterschiedlich sein, schreibt die „Apotheken-Umschau“. Bei einem Infekt ohne Komplikationen solltet ihr euch nach drei bis sieben Tagen wieder besser fühlen. Auch hier helfen Bettruhe, Tee trinken und Hausmittel wie ein Dampfbad. Gegen die Schmerzen könnt ihr Schmerzmittel nehmen, bei Halsschmerzen helfen Lutschtabletten. Zwei bis vier Erkältungen pro Jahr sind bei erwachsenen Menschen normal. Kinder können sich sogar bis zu zehnmal im Jahr erkälten.

Aber Achtung: Das RKI betont, es sei „nicht möglich, Influenza, COVID-19 und Erkältung nur anhand der Symptome zu unterscheiden“. Daher ist es besonders wichtig, dass ihr euch weiterhin regelmäßig auf Corona testen lasst – insbesondere, wenn ihr die oben genannten Symptome bei euch beobachtet. Denn ansonsten lauft ihr Gefahr, das Virus unbemerkt weiterzugeben.

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