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Eklat nach blutigem Olympia-Boxkampf

·Lesedauer: 1 Min.

Ein französischer Boxer wird bei einem blutigen Kampf disqualifiziert und verliert anschließend die Kontrolle. Mit einem Sitzstreik sorgt er für einen Eklat.

Der Franzose Mourad Aliev (r.) und der Brite Frazer Clarke als noch geboxt wurde. (Bild: Reuters)
Der Franzose Mourad Aliev (r.) und der Brite Frazer Clarke als noch geboxt wurde. (Bild: Reuters)

Der französische Superschwergewichtsboxer Mourad Aliev ist bei den Olympischen Spielen in Tokio disqualifiziert worden - und hat anschließend für einen Eklat gesorgt.

Sein Kampf gegen den Briten Frazer Clarke wurde wenige Sekunden vor Ende der zweiten Runde abgebrochen. Grund für die Disqualifikation war ein offenbar als absichtlich gewerteter Kopfstoß bzw. der anschließende Protest für den daraufhin angezeigten Punktabzug.

Sitzstreik nach Disqualifikation

Der Franzose hatte entsetzt reagiert und hinter dem Rücken des Ringrichters wüste Gesten gezeigt. Immer wieder schrie er später zudem: “Jeder weiß, ich habe gewonnen.” Zuvor hatte er sich mit Clarke einen heftigen Kampf geliefert, der Brite hatte über beiden Augen blutende Cuts davongetragen.

Mourad Aliev sorgte mit seinem Sitzstreik für einen Eklat. (Bild: Reuters)
Mourad Aliev sorgte mit seinem Sitzstreik für einen Eklat. (Bild: Reuters)

Als die Entscheidung offiziell verkündet wurde, schritt Aliev auf eine Kamera am Ring-Rand zu, wedelte mit dem Finger und setzte sogar einen leichten Schlag auf die Linse. Selbst von seinem Kontrahenten ließ er sich nicht wirklich beruhigen.

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Anschließend trieb er es endgültig auf die Spitze und begab sich auf der Ringplattform in einen Sitzstreik. Rund 45 Minuten saß er dort, wenn auch mit einer kurzen Unterbrechung.

Als Sieger des Kampfes zog Clarke derweil ins Halbfinale ein und hat die Bronzemedaille damit sicher.

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