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Dieses Eishockey-Urteil sorgt für Zündstoff

·Lesedauer: 2 Min.
Dieses Eishockey-Urteil sorgt für Zündstoff
Dieses Eishockey-Urteil sorgt für Zündstoff

Olympia ohne den Gastgeber? Eigentlich undenkbar - es hat Tradition, dass das Ausrichterland ein Startrecht für alle Wettkämpfe bekommt.

Vor den Winterspielen in Peking stand nun jedoch ernsthaft die spektakuläre Entscheidung im Raum, China beim olympischen Eishockey-Turnier außen vor zu lassen.

Der Weltverband IIHF hat diese Drohung nun aber doch nicht wahrgemacht - was allerdings ebenfalls noch Potenzial hat, für Gesprächsstoff zu sorgen. (Alles zu Olympia)

Olympia-Eishockey ohne China? Hin und Her beim IIHF

Hintergrund der Debatte: Der IIHF zweifelte an der Leistungsfähigkeit der chinesischen Nationalmannschaft der Männer - und fürchtete ein Szenario, das den Ruf aller Beteiligten schädigen würde.

„Zu sehen, wie eine Mannschaft mit 15:0 geschlagen wird, ist für niemanden gut, weder für China noch für den Eishockeysport“, erklärte Luc Tardif, aktueller IIHF-Präsident, noch im September bei AFP. Tardif erklärte, dass sowohl die IIHF als auch das Olympische Komitee prüfen müssten, ob eine Teilnahme Chinas zu vertreten sei. Selbst ein möglicher Ersatz wurde schon genannt: Norwegen.

Am Dienstag nun hat der Verband während eines zweitägigen Treffens in Zürich beschlossen, dass die Entscheidung, China teilnehmen zu lassen, aufrechterhalten wird.

Chinesisches Team in der KHL gab den Ausschlag

Vorausgegangen war „eine gemeinsame Bewertung des Stands der Mannschaft“, wofür zwei Spiele von Kunlun Red Star beobachtet wurden. Das Team spielt als chinesicher Vertreter in der KHL und hat zahlreiche Spieler im Kader, die bei den kommenden Winterspielen für China auflaufen sollen.

Die beiden Spiele gingen 4:5 nach Verlängerung (gegen Amur Khabarovsk) und 1:4 (gegen Avangard Omsk) verloren - bei einer Schussstatistik von 43:77. Warum die Verantwortlichen nach diesen Spielen zu der Entscheidung kamen, dass das chinesische Niveau als ausreichend angesehen werde, wurde nicht erklärt.

Kunlun-Trainer Ivano Zanatta hat jedoch keinerlei Zweifel, dass das chinesische Team beim olympischen Turnier mithalten kann. „Wir sind definitiv nicht Zweiter nach Norwegen, Dänemark oder Lettland. Wir sind diesen Ländern ebenbürtig.“

Ein großes Problem Chinas ist, dass das Land nur selten doppelte Staatsbürgerschaften zulässt. Damit ist eine in ähnlichen Fällen übliche Verstärkung der Nationalmannschaft mit chinesischstämmigen Spielern aus dem Ausland schwerer zu gestalten.

China trifft auf Deutschland, USA, Kanada

Am 10. Februar eröffnet China das olympische Eishockeyturnier der Männer gegen die USA. Am 12. Februar geht es gegen die DEB-Auswahl, ehe als letzter Gegner in der Gruppe A Kanada wartet.

Aktuell steht China in der Weltrangliste auf Position 32. Die Teilnahme der chinesischen Frauen-Nationalmannschaft stand hingegen nie zur Debatte. Sie belegen aktuell Rang 20 in der Weltrangliste.


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