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Dreyer und Hans sehen bei schärferen Kontaktbeschränkungen Potenzial

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans hat sich vor den Bund-Länder-Beratungen über den Kampf gegen die Corona-Krise am Montag für eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen ausgesprochen. "Zehn Personen sind schon relativ viel, die da zusammen kommen können derzeit nach den Maßnahmen - darüber müssen wir uns unterhalten", sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Und auf direkte Nachfrage: "Ich bin für weniger."

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sieht ebenfalls bei weiteren Kontaktbeschränkungen Potenzial. "Sollten wir zu dem Ergebnis kommen, dass wir weitere Maßnahmen ergreifen, egal ob jetzt oder nächste Woche, dann finde ich das Thema Kontaktbeschränkungen eines der nahe liegendsten, weil es geht darum, dass wir Kontakte weiter reduzieren, und nicht unnötig die Infrastruktur noch mal belasten", sagte die SPD-Politikerin im ARD-"Bericht aus Berlin".

Zwei Wochen nach Beginn des Teil-Lockdowns beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs am Montag erneut über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Neben einer Verschärfung der Kontaktbeschränkungen waren eine Art "Knigge" mit Verhaltenshinweisen sowie weitere Schritte zum Schutz von Risikogruppen im Gespräch. Mit Lockerungen können die Menschen in Deutschland angesichts der weiter hohen Infektionszahlen wohl vorerst nicht rechnen - darauf wies auch Hans im ZDF-Interview hin.