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Draghi muss nun monatliche Lücke von 15 Milliarden Euro stopfen

Alessandra Migliaccio und Chiara Albanese
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Der italienische Ministerpräsident Mario Draghi braucht innerhalb weniger Wochen ein neues Hilfsprogramm, um die zunehmenden monatlichen Lockdown-Lasten für den Haushalt von inzwischen bis zu 15 Milliarden Euro zu finanzieren, heißt es aus informierten Kreisen.

Wegen der schleppenden Impfkampagne, den anhaltenden Lockdowns sowie den Kosten für Kurzarbeit und andere Hilfsmaßnahmen schwillt der Finanzierungsbedarf der Regierung beträchtlich an, sagten die Personen, die nicht namentlich genannt werden wollten. Betrug der monatliche Fehlbetrag jüngst noch bis zu 10 Milliarden Euro, liege er jetzt manchmal 50% höher, sagten sie.

Draghi hat sich gerade erst ein 32-Milliarden-Euro-Paket genehmigen lassen, das ursprünglich von seinem Vorgänger Giuseppe Conte beantragt worden war. Die leeren Staatskassen und die nur allmähliche Lockerung der Lockdowns bedeuten nun, dass er im April zurück ins Parlament muss, um weitere Neuschulden genehmigen zu lassen, sagten die Personen.

Draghi muss schnell entscheiden, ob die Regierung jetzt eine größere Summe beantragt, um Italien so lange über Wasser zu halten, bis die Impfungen Wirkung zeigen, oder ob er ein monatliches Spießrutenlaufen im Parlament auf sich nimmt.

Ein Regierungssprecher und ein Sprecher des Finanzministeriums lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Regierung hat seit Beginn der Pandemie über 130 Milliarden Euro ausgegeben, was fast 8% des Bruttoinlandsprodukts entspricht. Dies hat die Staatsverschuldung auf fast 156% des BIP getrieben. Italienische Staatsanleihen mit einer kurzen Laufzeit von zwei Jahren rentieren derzeit zwar mit -0,4%, doch für 10-jährige beträgt sie schon 0,6% und stieg bis Freitagvormittag um etwa 3 Basispunkte.

Überschrift des Artikels im Original:Draghi Must Now Fund Monthly Costs Reaching $18 Billion in Italy

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