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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 31.03.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

USA: Schwebende Hausverkäufe brechen unerwartet stark ein

WASHINGTON - In den USA sind die noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe im Februar überraschend stark gefallen. Die Zahl ging um 10,6 Prozent zum Vormonat zurück, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet, aber nur um 3,0 Prozent.

USA: Chicago-Indikator hellt sich unerwartet stark auf

CHICAGO - Das Geschäftsklima in der Region Chicago hat sich im März unerwartet stark verbessert. Der Indikator stieg um 6,8 Punkte auf 66,3 Zähler, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Mittwoch in Chicago mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur einen Anstieg auf 61,0 Punkte erwartet. Werte über der Marke von 50 Punkten signalisieren wirtschaftliches Wachstum, Werte darunter deuten auf eine Schrumpfung hin.

USA: Beschäftigung im Privatsektor stark gestiegen - ADP

WASHINGTON - In der US-Wirtschaft hat sich der Stellenaufbau vor dem Hintergrund geringerer Corona-Beschränkungen und rascher Fortschritte bei den Corona-Impfungen deutlich beschleunigt. Im März sei die Zahl der Beschäftigten im Monatsvergleich um 517 000 gestiegen, teilte der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mit. Analysten waren von einem noch etwas stärkeren Anstieg um im Schnitt 550 000 ausgegangen.

Italien: Inflation schwächt sich unerwartet stark ab

ROM - In Italien hat sich die Inflation im März abgeschwächt. Die nach europäischer Methode ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen zum Vorjahresmonat um 0,6 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Mittwoch in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Februar hatte die Inflationsrate noch deutlich höher bei 1,0 Prozent gelegen.

Bank of Japan zieht sich etwas vom Anleihemarkt zurück

TOKIO - Die japanische Zentralbank will den heimischen Anleihemarkt offenbar wieder etwas mehr sich selbst überlassen. Am Mittwoch kündigte die Bank of Japan an, die Häufigkeit ihrer Markteingriffe im April zu reduzieren. Demnach sollen die Wertpapierkäufe in den Restlaufzeiten 1 bis 3 Jahre, 3 bis 5 Jahre und 5 bis 10 Jahre von fünf auf vier Termine reduziert werden. Noch länger laufende Papiere sollen nur an einem Termin anstatt an zwei Terminen gekauft werden. Zudem gibt die Notenbank konkrete Kaufbeträge anstatt Intervalle an.

Eurozone: Inflation zieht an - Kernteuerung fällt

LUXEMBURG - Die Teuerung in der Eurozone hat im März spürbar angezogen. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Mittwoch lagen die Verbraucherpreise 1,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Vormonat hatte der Anstieg noch 0,9 Prozent betragen. Analysten hatten im Mittel mit einem etwas stärkeren Zuwachs auf 1,4 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich stiegen die Lebenshaltungskosten um 0,9 Prozent.

ROUNDUP: Arbeitslosigkeit sinkt im März saisonbedingt

NÜRNBERG - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im März dank einer Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt im Vergleich zum Februar um 77 000 zurückgegangen. Insgesamt waren im März 2,827 Millionen Menschen ohne Job, 492 000 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mit. Die Arbeitslosenquote betrug 6,2 Prozent.

Frankreich: Inflation zieht deutlich an

PARIS - In Frankreich hat die Inflation im März deutlich angezogen. Nach Angaben des Statistikamts Insee vom Mittwoch stiegen die nach europäischer Methode erfassten Verbraucherpreise (HVPI) gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent. Im Vormonat hatte die Rate 0,8 Prozent betragen. Im Monatsvergleich erhöhte sich das Preisniveau um 0,7 Prozent. Analysten hatten im Schnitt insgesamt einen noch etwas stärkeren Preisschub erwartet.

Japans Industrieproduktion im Februar gesunken

TOKIO - Japans Industrieproduktion ist im Februar wieder rückläufig gewesen. Wie die Regierung am Mittwoch auf Basis vorläufiger Daten bekanntgab, verringerte sich der Ausstoß im Vergleich zum Vormonat um 2,1 Prozent. Experten hatten mit einem geringeren Rückgang gerechnet. Im Januar war die Industrieproduktion der vor Deutschland drittgrößten Volkswirtschaft der Welt nach revidierten Daten noch um 4,3 Prozent gestiegen. Die produzierenden Unternehmen erwarten nach Angaben der Regierung für März einen weiteren Produktionsrückgang um 1,9 Prozent, bevor der Ausstoß der Industrie im April mit 9,3 Prozent wieder steigen dürfte.

ROUNDUP: Deutschland und andere Länder verfehlen EU-Impfziel für Ende März

BRÜSSEL - Deutschland und viele andere Länder haben das EU-Impfziel für Menschen über 80 Jahre nach jüngsten Daten verfehlt. Ziel der EU-Kommission war, dass mindestens 80 Prozent dieser Altersgruppe bis Ende März gegen das Coronavirus geimpft sind. Gemeldete Daten aus deutschen Bundesländern liegen nach Angaben des Robert Koch-Instituts aber deutlich darunter. Auch EU-weit wird diese Quote nach Angaben der Gesundheitsbehörde ECDC bei weitem nicht erreicht.

Deutschland geht schärfer gegen Steueroasen vor

BERLIN - Die Bundesregierung verschärft ihre Gangart gegen Steuerhinterzieher. Das Kabinett beschloss am Mittwoch ein Gesetz von Finanzminister Olaf Scholz (SPD), wodurch Geschäfte mit Staaten erschwert werden, die sich nicht an internationale Steuerstandards halten. Indem er Steuervorteile streicht, will Scholz die Flucht in Steueroasen unrentabler machen und die Staaten zum Umdenken bewegen. "Wir tun was, um Steueroasen auszutrocknen", sagte der Vizekanzler. "Jeder muss seinen fairen Beitrag zum Steueraufkommen leisten, nicht nur die Bäckerei nebenan, sondern auch der internationale Großkonzern."

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.