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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.06.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 6 Min.

ROUNDUP: Chinas Industrie dürfte weiter zulegen - Ende einer 'hitzigen Erholung'

PEKING - Chinas große Industriebetriebe bleiben auf Wachstumskurs, auch wenn der vom Staat erhobene Einkaufsmanagerindex leicht gesunken ist. Der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel im Juni um 0,1 Punkte auf 50,9 Zähler, wie das Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Experten hatten einen noch etwas stärkeren Rückgang erwartet. Einen kräftigen Dämpfer gab es dagegen im Dienstleistungssektor: Hier sackte der Indexwert überraschend ab, und zwar um 1,7 Punkte auf 53,5 Zähler. Die Indexwerte liegen für die Industrie und den Bereich Dienstleistungen aber weiter über 50 Punkten und signalisieren damit eine Expansion der Geschäfte.

Coronazahlen weltweit steigen wieder - Afrika besonders betroffen

GENF - Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen weltweit ist vergangene Woche erstmals seit Mitte April wieder leicht gestiegen. Das berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch in Genf. Gleichzeitig wurden weltweit so wenig Todesfälle durch eine Corona-Infektion gemeldet wie seit November 2020 nicht mehr. Die Zahlen beziehen sich auf die sieben Tagen bis zum 27. Juni.

ROUNDUP: Zahl der Arbeitslosen sinkt um 73 000 - Ausbildungsmarkt angespannt

NÜRNBERG - Auf dem Weg aus der Corona-Pandemie ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland so stark gesunken wie seit zehn Jahren nicht mehr in einem Juni. Im Vergleich zum Mai sank die Zahl der Menschen ohne Job deutlich um 73 000 auf 2,614 Millionen, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mit. Das sind 239 000 Arbeitslose weniger als im Juni 2020. Die Arbeitslosenquote sank bundesweit im Vergleich zum Mai um 0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich sogar ein Minus von 0,5 Punkten.

Ex-Wirtschaftsweiser Feld soll Chef des Wiener IHS-Instituts werden

WIEN - Der prominente deutsche Ökonom und ehemalige "Wirtschaftsweise" Lars Feld soll Leiter des österreichischen Wirtschaftsinstituts IHS werden. Nachdem die Wahl auf den ehemaligen Vorsitzenden der deutschen "Wirtschaftsweisen" gefallen sei, würden nun Vertragsverhandlungen beginnen, gab das IHS am Mittwoch in Wien bekannt.

USA: Schwebende Hausverkäufe legen kräftig zu

WASHINGTON - Der US-Häusermarkt entwickelt sich weiter robust. Im Mai erhöhten sich die noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe kräftig. Die Zahl stieg gegenüber dem Vormonat um 8,0 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten dagegen mit einem Rückgang von im Schnitt 1,0 Prozent gerechnet.

USA: Chicago-Indikator trübt sich überraschend deutlich ein

CHICAGO - Das Geschäftsklima in der Region Chicago hat sich im Juni überraschend deutlich eingetrübt. Der Indikator fiel um 9,1 Punkte auf 66,1 Zähler, wie die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Mittwoch in Chicago mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen weniger starken Rückgang auf 70,0 Punkte erwartet. Im Mai hatte der Indikator bei 75,2 Punkten den höchsten Stand seit Ende 1973 erreicht. Werte über der Marke von 50 Punkten signalisieren wirtschaftliches Wachstum, Werte darunter deuten auf eine Schrumpfung hin.

ADP: US-Privatsektor schafft weniger neue Stellen

WASHINGTON - In den USA hat sich der Stellenaufbau in der Privatwirtschaft deutlich abgeschwächt. Im Juni seien im Monatsvergleich 692 000 Beschäftigte hinzugekommen, teilte der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mit. Analysten waren im Schnitt von einem noch stärkeren Dämpfer ausgegangen auf einen Zuwachs von 600 000 neue Stellen. Im Monat zuvor waren revidiert 886 000 Stellen (bisher 978 000) geschaffen worden.

ILO: Zahl der Wanderarbeiter vor der Pandemie weiter gestiegen

GENF - Die Zahl der Wanderarbeiter steigt weltweit: Nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) waren im Jahr vor der Pandemie, also 2019, rund 169 Millionen Menschen zu Arbeitszwecken in anderen Ländern. Das waren fünf Millionen mehr als 2017 und fast 20 Millionen mehr als 2013, wie aus ILO-Statistiken hervorgeht.

Italien: Inflation steigt auf höchsten Stand seit 2018

ROM - In Italien hat die Inflation im Juni den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Sie legte aber nicht so stark zu wie erwartet. Die nach europäischer Methode ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) stiegen zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Mittwoch in Rom nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 1,4 Prozent gerechnet. Im Mai hatte sie bei 1,2 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich stiegen die Lebenshaltungskosten im Juni wie erwartet um 0,2 Prozent.

Eurozone: Inflation schwächt sich etwas ab

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Inflationsrate im Juni leicht gesunken. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch nach einer ersten Schätzung in Luxemburg mitteilte. Im Vormonat hatte die Teuerungsrate noch bei 2,0 Prozent gelegen. Analysten hatten den Rückgang im Juni erwartet. Im Monatsvergleich stiegen die Preise um 0,3 Prozent.

Hitzewelle in Griechenland und Zypern vor neuem Höhepunkt

ATHEN/NIKOSIA - Die seit zehn Tagen andauernde Hitzewelle in Griechenland könnte am Donnerstag einen neuen Höhepunkt mit Temperaturen bis zu 44 Grad erreichen. Vielerorts zeigten in den vergangenen Tagen die Thermometer bereits Werte um die 40 Grad an. Betroffen sind vor allem Regionen der Halbinsel Peloponnes im Süden des Landes, wie das griechische Wetteramt am Mittwoch mitteilte. Eine Hitzewelle sucht auch die Mittelmeerinsel Zypern heim. Auch dort lagen die Temperaturen nach Angaben des Wetteramts seit Tagen um die 40 Grad.

Frankreich: Inflation steigt auf höchsten Stand seit Ende 2018

PARIS - Ein kräftiger Anstieg der Energiepreise treibt die Inflation in Frankreich weiter an. Im Juni legten die nach europäischer Methode ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) im Jahresvergleich um 1,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris mitteilte. Das ist die höchste Rate seit Ende 2018. Analysten hatten mit der Entwicklung gerechnet.

SNB hat im ersten Quartal nur noch wenig am Devisenmarkt interveniert

ZÜRICH - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im ersten Quartal 2021 ihre Devisenkäufe zur Schwächung des Schweizer Frankens stark zurückgefahren. Von Januar bis März beliefen sich die Interventionen gerade noch auf 296 Millionen Franken, wie einer am Mittwoch publizierten SNB-Statistik zu entnehmen ist. Im vierten Quartal 2020 hatte die Nationalbank noch insgesamt 8,7 Milliarden Franken für Devisenmarkt-Interventionen in die Hand genommen. Im Gesamtjahr 2020 hatte die SNB im Umfeld der Corona-Pandemie sogar so stark wie noch nie seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses interveniert und Fremdwährungen für fast 110 Milliarden Franken gekauft.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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