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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.04.2022 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 3 Min.

GESAMT-ROUNDUP: Russische Armee konkretisiert Pläne - Scholz warnt vor Atomkrieg

MOSKAU - Die russische Armee hat acht Wochen nach Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine ihre militärischen Ziele konkretisiert. Ein Befehlshaber der russischen Militärführung sagte am Freitag der Agentur Interfax zufolge, dass Russland den kompletten Donbass und auch den Süden der Ukraine einnehmen wolle. Die UN sehen derweil mehr Anzeichen von Kriegsverbrechen in der Ukraine. Satellitenaufnahmen wiesen in der Gegend um Mariupol auf ein mögliches Massengrab hin.

Bundesbank: Deutsche Wirtschaft würde bei Energieembargo schrumpfen

FRANKFURT - Eine Eskalation des Konflikts mit Moskau mit einem vollständigen Einfuhrstopp russischer Energie könnte die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nach Modellrechnungen der Bundesbank in eine Rezession stürzen. "Im verschärften Krisenszenario würde das reale Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr gegenüber dem Jahr 2021 um knapp 2 Prozent zurückgehen", hieß es in einem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht der Notenbank.

ROUNDUP/Euroraum: Unternehmensstimmung hellt sich unerwartet wieder auf

LONDON - Dank des Aufschwungs im Dienstleistungssektor hat sich die Unternehmensstimmung im Euroraum im April überraschend verbessert. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global (ehemals IHS Markit) stieg zum Vormonat um 0,9 Punkte auf 55,8 Punkte, wie die Marktforscher am Freitag in London mitteilten. Es ist der höchste Wert seit September. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einer Eintrübung auf 53,9 Punkte gerechnet.

Großbritannien: Wirtschaftsstimmung trübt sich stärker als erwartet ein

LONDON - Die Stimmung in der britischen Wirtschaft hat sich im April überraschend deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global gab gegenüber dem Vormonat um 3,3 Punkte auf 57,6 Zähler nach, wie die Marktforscher am Freitag in London mitteilten. Volkswirte hatten nur mit einem Rückgang auf 58,7 Punkte gerechnet.

ROUNDUP 2: Schiffsstau in Shanghai treibt die Preise auch in Deutschland

SHANGHAI/HAMBURG - Der Stau von Frachtschiffen wegen des andauernden Corona-Lockdowns in Shanghai stört globale Lieferketten enorm und wird für höhere Preise sorgen. "Auch in Deutschland werden die Lieferengpässe jetzt zu spüren sein", sagte Maximilian Butek, der Delegierte der Deutschen Wirtschaft in Shanghai, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. So ist das Exportvolumen des größten Hafens der Welt Schätzungen zufolge schon um rund 40 Prozent zurückgegangen.

Britischer Einzelhandel erzielt erneut weniger Umsatz

LONDON - Der britische Einzelhandel hat im März erneut weniger Umsatz erzielt. Die Erlöse seien im Monatsvergleich um 1,4 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang gerechnet, waren aber nur von einem Dämpfer um 0,3 Prozent ausgegangen.

ZEW-Präsident Wambach: Lieferketten sicherer machen

MANNHEIM - Um sich besser für Krisen wie den Ukraine-Krieg oder die Corona-Pandemie zu rüsten, sollten Firmen nach Ansicht von ZEW-Präsident Achim Wambach Lieferketten leichter durch mehrere Optionen sichern können. "Für den Staat sollte aus meiner Sicht eine der Lektionen sein: Man muss es den Unternehmen leichter machen zu diversifizieren", sagte Wambach der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Freitag). "Wenn dann ein Lieferant ausfällt, kann der andere einspringen."

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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