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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 17.02.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 7 Min.

USA: Einzelhandelsumsätze steigen überraschend deutlich

WASHINGTON - In den USA sind die Einzelhandelsumsätze zu Jahresbeginn deutlich stärker gestiegen als erwartet. Im Januar hätten die Umsätze um 5,3 Prozent im Monatsvergleich zugelegt, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Dies ist der stärkste Anstieg seit Juni 2020. Volkswirte hatten nur einen Zuwachs um 1,1 Prozent erwartet.

US-Industrie weitet Produktion erneut aus

WASHINGTON - Die US-Industrie hat ihre Produktion zu Jahresbeginn erneut ausgeweitet. Die Gesamtherstellung sei von Dezember auf Januar um 0,9 Prozent gestiegen, teilte die US-Notenbank Fed am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten mit einem schwächeren Zuwachs von im Schnitt 0,4 Prozent gerechnet. Bis auf einen geringfügigen Rückgang im September ist die Produktion in den vergangenen Monaten stets gestiegen.

ROUNDUP 2/Draghi stellt Programm für Italien vor: 'Einheit ist Pflicht'

ROM - Italiens neuer Ministerpräsident Mario Draghi hat die Politik zum Zusammenhalt im Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgerufen. "Heute ist Einheit keine Option, sondern eine Pflicht", sagte Draghi am Mittwoch in seiner Antrittsrede vor dem Senat in Rom. Am Abend war in der kleineren Parlamentskammer eine Vertrauensfrage über den ehemaligen Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) und sein parteienübergreifendes Kabinett geplant. Die Mehrheit für den 73-Jährigen galt als sicher.

ROUNDUP 2: Britische Virusvariante erreicht Anteil von mehr als 22 Prozent

BERLIN - Die ansteckenderen Varianten des Coronavirus breiten sich in Deutschland schnell aus. Nach neuen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) stieg der Anteil der in Großbritannien entdeckten Mutation binnen zwei Wochen von knapp 6 auf mehr als 22 Prozent. Das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin mit. "Wir müssen damit rechnen, dass die Variante bald auch bei uns die dominierende werden könnte", sagte Spahn. Bei allen Öffnungsschritten aus dem Lockdown sei daher große Vorsicht geboten.

USA: NAHB-Hausmarktindex hellt sich überraschend auf

WASHINGTON - Die Stimmung auf dem US-Häusermarkt hat sich im Februar überraschend aufgehellt. Der NAHB-Hausmarktindex stieg im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt auf 84 Zähler, wie die National Association of Home Builders am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem unveränderten Wert von 83 Punkten gerechnet.

ROUNDUP: Von der Leyen verwundert über Moskaus Impf-Politik

BRÜSSEL/MOSKAU - EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat sich verwundert über die russische Impf-Politik mit Liefer-Angeboten an andere Länder gezeigt. Man frage sich, warum Moskau anderen Staaten theoretisch Millionen Dosen seines Impfstoffs Sputnik V anbiete, aber beim Impfen der eigenen Bevölkerung noch nicht ausreichend vorankomme, sagte von der Leyen am Mittwoch in Brüssel. Dies sei eine Frage, die beantwortet werden sollte.

ROUNDUP: Britische Wissenschaftler wollen Freiwillige mit Corona infizieren

LONDON - Für ein besseres Verständnis des Coronavirus will Großbritannien absichtlich Probanden mit dem Erreger infizieren. Es handele sich um die weltweit erste solche "Human Challenge"-Studie zu Sars-CoV-2, teilte das Wirtschaftsministerium in London am Mittwoch mit. Bis zu 90 Freiwillige zwischen 18 und 30 Jahren würden in einer "sicheren und kontrollierten Umgebung" dem Virus ausgesetzt. Gesucht würden gesunde, junge Menschen. Die Probanden würden nicht zuvor geimpft, sagte eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage.

ROUNDUP: Corona lässt die Löhne sinken

WIESBADEN - Die Corona-Krise hat negative Auswirkungen auf die Einkommen der Menschen in Deutschland. Erstmals seit Beginn der Erhebungen 2007 sind im vergangenen Jahr die Nominallöhne zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete.

USA: Erzeugerpreise steigen deutlich stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Erzeugerpreise zum Jahresbeginn stärker als erwartet gestiegen. Im Januar legten sie im Monatsvergleich um 1,3 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 0,4 Prozent erwartet. Ohne Berücksichtigung der stark schwankenden Preise für Lebensmittel und Energie betrug der Preisanstieg 1,2 Prozent im Monatsvergleich.

Von der Leyen: 22 Millionen Menschen in EU gegen Corona geimpft

BRÜSSEL - In der EU sind nach Angaben von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bislang 22 Millionen Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Davon hätten 7 Millionen Menschen bereits ihre zweite Impfstoff-Dosis bekommen, sagte die deutsche Politikerin am Mittwoch in Brüssel. Bislang seien rund 33 Millionen Dosen an die EU-Staaten ausgeliefert worden.

ROUNDUP: Virenlastiger Aschermittwoch - Alle gegen Corona, viele gegen Söder

PASSAU/MÜNCHEN - Gut sieben Monate vor der Bundestagswahl haben sich die Parteien beim politischen Aschermittwoch vor allem die Corona-Politik der Bundesregierung vorgeknöpft. Schwere Verbalangriffe musste unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einstecken, der häufig als Kanzlerkandidat der Union ins Gespräch gebracht wird.

ROUNDUP/Wintersturm in den USA: Millionen weiter ohne Strom und mehrere Tote

HOUSTON - Nach einem heftigen Wintersturm in Teilen der USA müssen Millionen Menschen weiter bei eisigen Temperaturen ohne Strom ausharren. In der zweiten Nacht in Folge war Texas mit rund drei Millionen Haushalten der am stärksten betroffene Bundesstaat, wie aus Daten der Webseite "poweroutage.us" am Mittwochmorgen (MEZ) hervorging. Das ungewöhnlich kalte Winterwetter hatte im Süden und Osten des Landes zu Überlastungen des Stromnetzes geführt. Die "Washington Post" berichtete, seit Sonntag seien mindestens 14 Menschen im Zusammenhang mit dem Unwetter ums Leben gekommen.

ROUNDUP 3: Debatte um Wirksamkeit von Astrazeneca - Drosten wirbt für das Vakzin

BERLIN - Der Virologe Christian Drosten hält grundsätzliche Bedenken gegen den Astrazeneca <GB0009895292>-Impfstoff für unbegründet und ist für einen breiten Einsatz des Präparats. Er sehe keine Veranlassung, das Vakzin aus schwedisch-britischer Produktion in Deutschland nicht zu spritzen, sagte der Charité-Virologe im Podcast "Coronavirus-Update" vom Dienstag bei NDR-Info. Wenn er sich die öffentliche Diskussion um diesen Impfstoff anschaue, habe er den Eindruck, dass vieles falsch verstanden worden sei.

Großbritannien: Verbraucherpreise steigen etwas stärker

LONDON - In Großbritannien sind die Verbraucherpreise zu Beginn des Jahres wieder etwas stärker gestiegen. Im Januar seien sie im Jahresvergleich um 0,7 Prozent geklettert, teilte das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mit. Im Dezember hatte die Inflationsrate 0,6 Prozent betragen. Analysten hatte auch für Januar eine Rate von 0,6 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich sanken die Lebenshaltungskosten im Januar um 0,2 Prozent.

Japans Exporte legen erneut zu - aber weniger als erwartet

TOKIO - Eine hohe Nachfrage aus China haben die japanischen Exporte im Januar angekurbelt. Die Ausfuhren seien im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Damit zogen die Exporte das zweite Mal in Folge an - im Dezember waren sie erstmals seit zwei Jahren gestiegen und zwar um zwei Prozent. Ein Teil des Anstiegs im Januar dürfte allerdings darauf zurückzuführen sein, dass in China die Ferien in diesem Jahr zum Neujahrsfest später als noch 2020 sind.

ROUNDUP 2/Angriff auf Ex-Vertrauten: Trump befeuert Machtkampf der Republikaner

WASHINGTON - Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat mit einer Tirade gegen den Top-Republikaner Mitch McConnell den Richtungsstreit in seiner Partei befeuert. In einer Mitteilung machte Trump unmissverständlich klar, dass er für die Zukunft der Republikaner schwarz sehe, sollten sie an McConnell als führender Figur der Partei festhalten. "Die Republikanische Partei kann mit politischen "Anführern" wie Senator Mitch McConnell an der Spitze nie wieder respektiert werden oder stark sein", erklärte Trump am Dienstag (Ortszeit). "Wenn die republikanischen Senatoren an ihm festhalten, werden sie nicht wieder gewinnen. Er wird niemals tun, was getan werden muss oder was für unser Land richtig ist."

USA wollen ausstehende WHO-Millionen noch im Februar zahlen

NEW YORK - Die USA wollen nach dem Bekenntnis der neuen Regierung zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch im Februar ihre Schulden begleichen. "Bis Ende des Monats beabsichtigen die Vereinigten Staaten, mehr als 200 Millionen (Dollar) an veranschlagten und laufenden Verpflichtungen gegenüber der WHO zu zahlen", kündigte Außenminister Antony Blinken am Mittwoch vor dem UN-Sicherheitsrat an. Unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump hatten die USA vergangenes Jahr ihren Ausstieg aus der WHO erklärt.

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