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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.09.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 4 Min.

USA: Industrieproduktion steigt weniger als erwartet

WASHINGTON - Die US-Industrieproduktion ist im August weniger gestiegen als erwartet. Sie legte im Monatsvergleich um 0,4 Prozent zu, wie die US-Notenbank Fed am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Wegen Problemen bei den weltweiten Lieferketten wurde die Produktion zuletzt belastet.

USA: Preisauftrieb von Importgütern schwächt sich weiter ab

WASHINGTON - Der Preisanstieg von in die USA importierten Gütern hat sich von erhöhtem Niveau weiter abgeschwächt. Die Einfuhrpreise stiegen im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,0 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Es ist der schwächste Zuwachs seit März. Analysten hatten im Schnitt mit einem deutlicheren Anstieg um 9,4 Prozent gerechnet.

USA: Empire-State-Index hellt sich deutlich auf

NEW YORK - Die Stimmung in den Industrieunternehmen im US-Bundesstaat New York hat sich im September deutlich aufgehellt. Der Empire-State-Index stieg im Vergleich zum Vormonat um 16 Punkte auf 34,3 Punkte, wie die regionale Notenbank von New York am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten hingegen im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 17,9 Punkte gerechnet.

Altmaier: 'Überbordende Entwicklungen' bei Preisen abfedern

BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schaut mit Sorge auf Preissteigerungen unter anderem im Rohstoffbereich. Man müsse schauen, wo es möglich sei, "überbordende Entwicklungen" in einzelnen Bereichen abzufedern, sagte Altmaier am Mittwoch in Berlin. Er reagierte auch auf Aussagen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der im "Handelsblatt" eine "Inflationsbremse" gefordert hatte. Altmaier sagte, er könne das, was Söder gesagt habe, sehr gut nachvollziehen. Er forderte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auf, sich mit dem Thema zu befassen.

Söder: Drohende Einkommenseinbußen werden Impfbereitschaft steigern

MÜNCHEN - Die drohenden Einkommenseinbußen für Ungeimpfte durch Quarantäneauflagen werden nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder die Impfbereitschaft weiter steigern. Er glaube, dass sowohl die nicht mehr kostenlosen Corona-Tests als auch die neuen Quarantäneregeln "dem einen oder anderen noch mal ein zusätzliches Argument geben", in der Frage neu zu überlegen, sagte der bayerische Ministerpräsident am Mittwoch im Münchner Presseclub. Hinzu komme ja weiterhin die wissenschaftlich-medizinische Begründung und die emanzipatorische Frage, wie viel Freiheiten Geimpfte bekämen - "nämlich alle".

Eurozone: Industrie produziert deutlich mehr als erwartet

LUXEMBURG - Die Industrieunternehmen in der Eurozone haben ihre Produktion im Juli deutlich ausgeweitet. Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich die Gesamtproduktion um 1,5 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs um lediglich 0,6 Prozent gerechnet. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Produktion um 7,7 Prozent.

Italien: Inflation zieht deutlich an

ROM - In Italien hat die Teuerung im August deutlich angezogen. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) seien gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,5 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Istat am Mittwoch nach einer zweiten Schätzung in Rom mit. Eine erste Schätzung wurde leicht um 0,1 Punkte nach unten revidiert. Ökonomen hatten mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet. Im Juli hatte die Rate gerade mal 1,0 Prozent betragen. Im Monatsvergleich erhöhte sich der HVPI um 0,2 Prozent.

Frankreich: Inflation steigt auf höchsten Stand seit fast drei Jahren

PARIS - Die Inflation in Frankreich hat sich im August deutlich verstärkt und den höchsten Stand seit fast drei Jahren erreicht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat erhöhten sich die Verbraucherpreise nach europäischer Rechnung (HVPI) um 2,4 Prozent, teilte das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris mit. Ein erstes Erhebungsresultat wurde bestätigt. Ökonomen hatten dies erwartet. Es ist die höchste Inflationsrate seit Oktober 2018. Im Vormonat hatte die Rate nur 1,5 Prozent betragen.

Großbritannien: Inflation legt stark zu

LONDON - In Großbritannien hat die Inflation im August stark angezogen. Gegenüber dem Vorjahresmonat seien die Verbraucherpreise um 3,2 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mit. Das ist die höchste Rate seit März 2012. Im Vormonat hatte der Anstieg noch 2,0 Prozent betragen.

ROUNDUP: Ifo erwartet höchste Inflationsrate seit fast 30 Jahren

MÜNCHEN - Das Ifo-Institut erwartet in diesem Jahr mit 3 Prozent den höchsten Anstieg der Verbraucherpreise seit fast 30 Jahren. Für das kommende Jahr prophezeien die Münchner Ökonomen eine Inflationsrate zwischen 2 und 2,5 Prozent, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Auch das wäre ein erheblich schnellerer Preisanstieg als im Mittel der vergangenen zehn Jahre.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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