Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    14.490,30
    +93,26 (+0,65%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.984,50
    +19,78 (+0,50%)
     
  • Dow Jones 30

    34.221,18
    -368,59 (-1,07%)
     
  • Gold

    1.815,70
    +55,80 (+3,17%)
     
  • EUR/USD

    1,0487
    +0,0079 (+0,76%)
     
  • BTC-EUR

    16.198,84
    -14,28 (-0,09%)
     
  • CMC Crypto 200

    402,33
    -3,82 (-0,94%)
     
  • Öl (Brent)

    81,70
    +1,15 (+1,43%)
     
  • MDAX

    25.954,71
    +361,48 (+1,41%)
     
  • TecDAX

    3.134,82
    +64,86 (+2,11%)
     
  • SDAX

    12.555,01
    +172,05 (+1,39%)
     
  • Nikkei 225

    28.226,08
    +257,09 (+0,92%)
     
  • FTSE 100

    7.558,49
    -14,56 (-0,19%)
     
  • CAC 40

    6.753,97
    +15,42 (+0,23%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.425,47
    -42,52 (-0,37%)
     

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 14.11.2022 - 17.10 Uhr

ROUNDUP/Weißes Haus: Biden und Xi verurteilen russische Atom-Drohungen

NUSA DUA - US-Präsident Joe Biden und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping haben nach US-Angaben russische Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine gemeinsam verurteilt. Beide Seiten stimmten demnach auch überein, dass "ein Atomkrieg niemals geführt werden sollte", wie das Weiße Haus nach einem etwa dreistündigen Treffen der Präsidenten am Montag auf der indonesischen Insel Bali mitteilte. Solch ein Krieg könne auch niemals gewonnen werden.

ROUNDUP: Biden warnt Xi Jinping vor Militäraktion gegen Taiwan

NUSA DUA - US-Präsident Joe Biden hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping bei seinem Treffen auf der indonesischen Insel Bali vor militärischer Gewalt gegen Taiwan gewarnt. Nach Angaben des Weißen Hauses sagte Biden am Montag bei dem Gespräch, dass sich die amerikanische Ein-China-Politik nicht geändert habe. Doch lehnten die USA jede einseitige Änderung des Status quo ab, sei es durch China oder Taiwan. Die Welt habe ein Interesse an Frieden und Stabilität in der Meerenge der Taiwanstraße.

China stützt Immobilienmarkt durch Erleichterungen bei der Finanzierung

PEKING - China hat Maßnahmen zur Stützung des teils schwer angeschlagenen Immobilienmarkts des Landes ergriffen. Künftig erhalten Immobilien-Entwickler die Möglichkeit, bei der Finanzierung ihrer Bauprojekte mehr Geld aus Vorverkäufen zu nutzen, wie aus einer Mitteilung der chinesischen Banken- und Versicherungsaufsicht vom Montag hervorgeht. Demnach könne auf bis zu 30 Prozent der Mittel zugegriffen werden, wenn dies durch Bankgarantien abgesichert werde.

ROUNDUP 2: Bundesregierung verstaatlicht frühere Gazprom-Tochter

BERLIN - Die Bundesregierung verstaatlicht das angeschlagene Gasunternehmen Securing Energy for Europe (Sefe), eine frühere Tochtergesellschaft des russischen Staatskonzerns Gazprom US3682872078. Das Wirtschaftsministerium begründete den Schritt in einer Mitteilung vom Montag mit einer drohenden Insolvenz. Diese würde die Versorgungssicherheit in Deutschland gefährden.

ROUNDUP 2: EU beschließt neue Sanktionen gegen den Iran

BRÜSSEL/TEHERAN - Wegen der schweren Menschenrechtsverletzungen im Iran haben die EU-Staaten Sanktionen gegen den inneren Machtzirkel der Revolutionsgarden beschlossen. Die am Montag bei einem Außenministertreffen in Brüssel beschlossenen Strafmaßnahmen sind eine weitere Reaktion auf die brutale Unterdrückung von Protesten nach dem Tod der 22-Jährigen Mahsa Amini. Die Sittenpolizei hatte die junge Frau am 13. September festgenommen, weil sie gegen die islamischen Kleidungsvorschriften verstoßen haben soll. Amini starb dann am 16. September in Polizeigewahrsam.

GESAMT-ROUNDUP: 'Gang hochschalten': Klimakonferenz-Präsident mahnt zu Tempo

SCHARM EL SCHEICH/NUSA DUA - Zum Auftakt der entscheidenden zweiten Woche der Weltklimakonferenz ziehen die ägyptischen Gastgeber eine ernüchternde Bilanz. In entscheidenden Fragen hätten die Teilnehmerstaaten noch keine Fortschritte gemacht, sagte Konferenz-Präsident Samih Schukri in Scharm el Scheich. "Wir müssen einen Gang hochschalten", appellierte der Außenminister.

ROUNDUP 2: Banken sehen sich gut gerüstet - Keine Finanzkrise herbeireden

FRANKFURT - Aufseher und Bankenvertreter haben in der aktuellen Krise die Stärke des Bankensystems in Deutschland und Europa betont. "Die allgemeine Einschätzung des Sektors ist positiv", sagte der für Bankenaufsicht zuständige Vorstand der Deutschen Bundesbank, Joachim Wuermeling, am Montag bei der Auftaktkonferenz der "Euro Finance Week" in Frankfurt. Die Summe der aktuellen Herausforderungen erfordere jedoch, vorsichtig zu sein. "Wir sollten auf ungünstige Szenarien vorbereitet sein", mahnte Wuermeling.

ROUNDUP: Kiew entzieht mehreren westlichen Journalisten Akkreditierung

KIEW/CHERSON - Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben mehreren westlichen Journalisten nach ihrer Berichterstattung aus dem jüngst zurückeroberten Gebiet Cherson die Akkreditierung entzogen. "In jüngster Zeit haben einige Medienvertreter die bestehenden Verbote und Warnungen ignoriert und ohne Zustimmung der Kommandeure und zuständigen PR-Abteilungen des Militärs ihre Berichterstattung aus Cherson aufgenommen, noch bevor die Stabilisierungsmaßnahmen abgeschlossen waren", begründete der Generalstab am Montag per Facebook die Zwangsmaßnahme.

ROUNDUP 2: Bürgergeld scheitert im Bundesrat und geht in Vermittlungsausschuss

BERLIN - Das Bürgergeld der Ampel-Koalition ist vorerst gestoppt. In einer Sondersitzung des Bundesrats erhielt der Gesetzentwurf für die Sozialreform am Montag nicht die erforderliche Mehrheit. Damit kann das zum 1. Januar geplante Vorhaben zunächst nicht in Kraft treten. Wie zuvor angekündigt, verweigerten mehrere Landesregierungen unter Führung beziehungsweise mit Beteiligung der Union dem Vorhaben ihre Zustimmung.

Bundesbank: Inflationserwartungen der Haushalte in Deutschland bleiben hoch

FRANKFURT - Die Inflationserwartungen privater Haushalte in Deutschland sind laut einer Umfrage der Deutschen Bundesbank auch im Oktober hoch geblieben. Für die nächsten zwölf Monate rechnen die Verbraucher im Mittel mit einer Inflationsrate von 8,2 Prozent, wie Angaben auf der Internetseite der Bundesbank zu entnehmen ist. Dies entspricht dem Wert vom Vormonat und ist ein Rekordhoch seit Erhebungsbeginn im Jahr 2019. Die im Durchschnitt der nächsten fünf Jahre erwartete Inflation stieg leicht auf 6,0 Prozent.

ROUNDUP: London und Paris ringen um Migration über Ärmelkanal - mehr Kontrolle

PARIS/LONDON - Mit einem Pakt mit Frankreich will die britische Regierung eines ihrer wichtigsten Wahlversprechen einlösen und die illegale Einwanderung über den Ärmelkanal deutlich reduzieren. Innenministerin Suella Braverman unterzeichnete am Montag in Paris mit ihrem Kollegen Gérald Darmanin die Vereinbarung, die erstmals vorsieht, dass britische Beamte als Beobachter nach Frankreich entsendet werden - und umgekehrt. Die Zahl der an Nordfrankreichs Küste eingesetzten Polizeibeamten soll um 40 Prozent erhöht werden, außerdem soll neue Überwachungstechnik zum Einsatz kommen.

Eurozone: Industrieproduktion steigt stärker als erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Industrieproduktion im September stärker als erwartet gestiegen. Im Monatsvergleich habe die Gesamtherstellung um 0,9 Prozent zugelegt, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Analysten hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Damit ist die Fertigung im gemeinsamen Währungsraum bereits den zweiten Monat in Folge gestiegen.

ROUNDUP/Im Würgegriff der Märkte: Großbritannien kämpft gegen Rezession

LONDON - Die Finanzmärkte bestimmen zunehmend den Wirtschaftskurs des Vereinigten Königreichs. Premierminister Rishi Sunak betonte am Montag, wie wichtig es sei, "die Erwartungen der internationalen Märkte zu erfüllen". Denn das Vertrauen in die britische Wirtschaftspolitik ist erschüttert. Händeringend versuchen der Regierungschef und sein Finanzminister Jeremy Hunt die Scherben aufzukehren, die ihnen Sunaks Kurzzeit-Vorgängerin Liz Truss in ihrer chaotischen Amtszeit hinterlassen hat. Die Kosten dürften immens sein

Kundenhinweis:
ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/bgf