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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 08.10.2019 - 17.00 Uhr

ROUNDUP 3: Bericht: London hält Brexit-Gespräche für zum Scheitern verurteilt

LONDON/BERLIN - Die britische Regierung glaubt einem Bericht zufolge nicht mehr an einen Erfolg der Gespräche über ein EU-Austrittsabkommen. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die der britische Sender Sky News am Dienstag aus Regierungskreisen erhalten haben will - und deren Echtheit der Deutschen Presse-Agentur vom Regierungssitz Downing Street bestätigt wurde.

ROUNDUP: IWF prognostiziert weltweite Wachstumsdelle

WASHINGTON - Angesichts der anhaltenden Handelskonflikte erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) dieses Jahr weltweit ein niedrigeres Wirtschaftswachstum. Die Welt befände sich in einer Phase der "gleichzeitigen Abschwächung", sagte die neue IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Dienstag in Washington. In diesem Jahr erwarte der IWF "langsameres Wachstum in fast 90 Prozent der Welt". Es sei mit dem schwächsten Wachstum seit Beginn des Jahrzehnts zu rechnen, sagte Georgiewa laut Redeprotokoll. Der IWF werde seine offiziellen Prognosen für 2019 und 2020 daher in der nächsten Woche nach unten korrigieren.

US-Handelskonflikt mit China: IWF warnt vor hohen Kosten

WASHINGTON - Wegen des Handelskonflikts zwischen den USA und China könnte die globale Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr um bis zu 700 Milliarden US-Dollar sinken. Das gehe aus einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) hervor, sagte die neue Chefin der Organisation, Kristalina Georgiewa, am Dienstag laut Redeprotokoll in Washington.

USA: Erzeugerpreise steigen deutlich schwächer als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Erzeugerpreise im September unerwartet schwach gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten sie um 1,4 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Dies ist die niedrigste Rate seit November 2016. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 1,8 Prozent erwartet. Im Vormonat hatte die Rate ebenfalls 1,8 Prozent betragen.

ROUNDUP: USA setzen 28 chinesische Unternehmen auf schwarze Liste

WASHINGTON/PEKING - Die chinesische Führung kritisiert die Entscheidung der USA scharf, Exporte an 28 chinesische Regierungs- und Handelsorganisationen einzuschränken. "Wir fordern die USA dringend auf, die Fehler unverzüglich zu korrigieren und die entsprechenden Entscheidungen zurückzunehmen", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Dienstag. Er kündigte entschlossenen Widerstand der chinesischen Seite an.

Deutsche Industrie steigert Produktion nach Rückschlägen wieder

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat sich im August nach dem den jüngsten Produktionsrückgang wieder gefangen. Die Gesamtherstellung sei im Monatsvergleich um 0,3 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Zuvor war die Produktion in den Monaten Juli und Juni jeweils gesunken.

Spanien: Industrieproduktion steigt überraschend

MADRID - Die spanische Industrieproduktion ist im August überraschend gestiegen. Sie habe um 0,9 Prozent im Montsvergleich zugelegt, teilte das Statistikamts INE am Dienstag in Madrid mit. Analysten hatten im Schnitt mit einer Stagnation gerechnet.

Lettischer Notenbankchef kommt wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht

RIGA - Im Fall des in eine Korruptionsaffäre verstrickten lettischen Zentralbankchefs Ilmars Rimsevics wird Anfang November die Gerichtsverhandlung beginnen. Die Sitzung soll öffentlich stattfinden, sagte eine Sprecherin der Gerichtsverwaltung am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Riga.

IWF-Chefin: Deutschland soll mehr für Wirtschaft ausgeben

WASHINGTON - Nach Meinung der neuen IWF-Chefin Kristalina Georgiewa sollte Deutschland seine Wirtschaft mit höheren Ausgaben ankurbeln. Vor allem zusätzliche Ausgaben in den Bereichen Infrastruktur und Forschung hätten das Potenzial, das Wachstum zu fördern, sagte Georgiewa am Dienstag laut Redeprotokoll.

IWF prognostiziert weltweite Wachstumsdelle

WASHINGTON - Die globale Wirtschaft befindet sich nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) in einer Phase der "gleichzeitigen Abschwächung". Auch wegen der anhaltenden Handelskonflikte sei für dieses Jahr, mit dem schwächsten Wirtschaftswachstum seit Beginn des Jahrzehnts zu rechnen, sagte die neue IWF-Chefin Kristalina Georgiewa am Dienstag laut Redemanuskript in Washington.

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