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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 07.07.2021 - 17.00 Uhr

·Lesedauer: 3 Min.

PwC: Deutscher Anteil an umsatzstärksten Familienunternehmen sinkt

FRANKFURT - Der deutsche Anteil an den umsatzstärksten Familienunternehmen weltweit schrumpft. 96 der größten 750 von Familien kontrollierten Unternehmen rund um den Globus kommen aktuell aus Deutschland, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Auswertung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hervorgeht. 2020 seien es 108 gewesen, das Jahr davor sogar noch 119. Die Analyse erstellte PricewaterhouseCoopers (PwC) in Zusammenarbeit mit der britischen Online-Plattform Family Capital.

OECD: Deutscher Arbeitsmarkt widersteht Corona-Krise

PARIS - Der deutsche Arbeitsmarkt hat die Covid-19-Krise der Industriestaaten-Organisation OECD zufolge bisher "sehr gut" überstanden. Beschäftigungsverluste während der Pandemie seien moderat ausgefallen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch in Paris mit.

Prognose: EU-Wirtschaftsleistung Ende 2021 wieder auf Vorkrisenniveau

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsleistung der EU könnte einer Prognose der EU-Kommission zufolge Ende des Jahres wieder auf Vorkrisenniveau sein. Damit erhole sich die Wirtschaft schneller als zunächst angenommen von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, so die Brüsseler Behörde am Mittwoch. Es wird von einem Wachstum von 4,8 Prozent in diesem und 4,5 Prozent im nächsten Jahr ausgegangen. Im Vergleich zu früheren Prognosen erhöhte sich die Erwartung damit um rund 0,5 Prozentpunkte.

Von der Leyen will im Herbst Verfahren für EU-Mittelkürzungen starten

STRASSBURG - Die EU-Kommission will im Herbst die ersten Verfahren auf den Weg bringen, die zu einer Kürzung der EU-Mittel für Länder wie Ungarn und Polen führen könnten. Wenn sich herausstelle, dass Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit die finanziellen Interessen der EU beeinträchtigten oder ernsthaft zu beeinträchtigten drohten, müssten Maßnahmen ergriffen werden, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch im Europaparlament. Die Untersuchung von relevanten Fakten laufe bereits.

ROUNDUP/Rechtsgutachten: Ungarn könnten schnell EU-Mittel gekürzt werden

BRÜSSEL - Gegen Ungarn könnte nach Ansicht von drei Rechtsprofessoren sofort ein Verfahren zur Kürzung von EU-Mitteln eingeleitet werden. Wie aus einem von mehreren Europaabgeordneten in Auftrag gegebenen Gutachten hervorgeht, drohen Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit in dem Land den Schutz der finanziellen Interessen der Europäischen Union ernsthaft zu beeinträchtigen. Damit wäre die Voraussetzung für ein Verfahren erfüllt.

ROUNDUP/China zieht Zügel an: Neue Regeln für im Ausland gelistete Firmen

PEKING - Chinas Regierung hat eine deutlich schärfere Kontrolle von im Ausland an der Börse gehandelten chinesischen Unternehmen angekündigt. Die neuen Vorschriften dürften die Kapitalbeschaffung aufstrebender Firmen aus China an ausländischen Aktienmärkten wie in New York oder Hongkong deutlich erschweren. Die neuen Regeln zielen besonders auf "Datensicherheit, grenzüberschreitenden Datenfluss und die Verwaltung vertraulicher Informationen", wie am Mittwoch aus einem Dokument des Staatsrates in Peking hervorging. Auch sollen künftige Börsengänge eigens genehmigt werden müssen.

Milliardenpaket zum Ausbau von Ökostrom in Österreich beschlossen

WIEN - Österreich nimmt bis 2030 jährlich eine Milliarde Euro in die Hand, um die Energieproduktion bis dahin komplett auf Ökostrom umzustellen. Der Nationalrat beschloss am Mittwoch in Wien ein entsprechendes Gesetz zum Ausbau erneuerbarer Energien. "Damit legen wir den Grundstein für Klimaneutralität", sagte die grüne Umweltministerin Leonore Gewessler im Parlament.

Umfrage: Immer noch nur wenig Blockchain-Einsatz in Deutschland

BERLIN - Die deutsche Wirtschaft kommt beim Einsatz der Blockchain-Technologie kaum von der Stelle - obwohl sie von vielen Unternehmen als zukunftsträchtig eingeschätzt wird. In einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom gaben 87 Prozent der Unternehmen an, sie hätten sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt. Das ist praktisch der gleiche Anteil wie vor drei Jahren. Zugleich zeigten sich aber 59 Prozent der Ansicht, dass Blockchain stark unterschätzt werde und eine Zukunftstechnologie sei. Unter größeren Firmen mit mindestens 2000 Mitarbeitern waren sogar 82 Prozent dieser Meinung.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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