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Dobrindt fordert 'Brandmauer' der Union zu den Grünen

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Nach dem Wahlerfolg der Grünen in Baden-Württemberg braucht die Union nach Ansicht von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt eine "Brandmauer" zur Ökopartei. Es müsse "erschrecken, dass es nach einem katastrophalen Verlust bei den Wahlen vor fünf Jahren mit einem Rückgang von 12 Prozent für die CDU jetzt noch einmal deutlich nach unten gegangen ist und viele Unionswähler zu den Grünen gewechselt sind", sagte er am Montag nach Angaben von Teilnehmern in einer Sitzung des CSU-Vorstands.

Dies zeige, wie weit die Grünen in Baden-Württemberg bereits ins Unionsmilieu vorgedrungen seien, sagte Dobrindt. "Ich rate deshalb, sich deutlich stärker inhaltlich mit den Grünen auseinanderzusetzen, Unterschiede deutlich zu machen, Brandmauern einzuziehen."

Auch wenn das schlechte Abschneiden der CDU bei den Landtagswahlen am Sonntag in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nicht überraschend komme, seien die Ergebnisse nicht weniger erschreckend, wurde Dobrindt weiter zitiert. "Der Trend gegen die Union hat schon deutlich vor der Maskenthematik begonnen."

Wie CSU-Chef Markus Söder warnte Dobrindt davor, dass auch nach der Bundestagswahl im September in der Bundesregierung eine Koalition gegen die Union möglich sei. "Die Wahlen machen deutlich: Es ist nicht selbstverständlich, dass die Union an der nächsten Bundesregierung beteiligt ist", sagte er.

Bei den Landtagswahlen hatten sich am Sonntag die Grünen in Baden-Württemberg und die SPD in Rheinland-Pfalz klar als stärkste Kraft behauptet. Die CDU mit ihrem neuen Parteichef Armin Laschet schnitt dagegen jeweils so schlecht ab wie nie. In beiden Ländern könnten SPD, FDP und Grüne nun Ampel-Bündnisse schmieden - und die CDU als jeweils zweitstärkste Kraft außen vor lassen.