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Disney-Umsatz bricht um 13 Prozent ein

·Lesedauer: 4 Min.
Der Kanal Disney+ hat derzeit rund 103 Millionen zahlende Kunden.
Der Kanal Disney+ hat derzeit rund 103 Millionen zahlende Kunden.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Disney bekommt die Lockerungen der Corona-Einschränkungen zu spüren. Der Umsatz des Entertainment-Konzerns brach um 13 Prozent ein, auf 15,6 Milliarden US-Dollar. Der Streaming-Boom flaut derzeit ab, da nun Kinos wieder öffnen und Sportveranstaltungen erlaubt sind. Der Umsatz liegt damit unterhalb der Prognosen von Analysten.

Disney erhöhte den Gewinn zwar auf 912 Millionen Dollar. Dies entspricht fast einer Verdopplung. Allerdings war das Ergebnis vor einem Jahr durch die Pandemie um 90 Prozent eingebrochen. Die Disney-Aktie fiel im nachbörslichen Handel um vier Prozent. Der Kanal Disney+ hat derzeit rund 103 Millionen zahlende Kunden. [Mehr bei Handelsblatt und CNBC]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Das Drohnen-Startup Wingcopter aus der Nähe von Darmstadt stellt in diesen Tagen sein neues Fluggerät vor. In naher Zukunft sollen medizinische Lieferungen in Zusammenarbeit mit einem deutschen Krankenhaus getestet werden. Dabei sollen Drohnen Medikamente, Laborproben, Impfstoffe und Schutzausrüstung transportieren. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Tesla-Chef Elon Musk, hat den Bitcoin mit einem Tweet auf eine Talfahrt geschickt. Musk hatte, wie wir gestern berichteten, auf dem Kurznachrichtendienst angekündigt, Bitcoin nicht für den Kauf seiner Autos zu akzeptieren. Der Kurs der größten Kryptowährung fiel innerhalb weniger Minuten um mehr als 15 Prozent auf unter 47.000 US-Dollar. Am Donnerstag notierte der Bitcoin zeitweise unterhalb der wichtigen Marke von 50.000 Dollar. Auch die anderen Kryptowährungen stürzten ab. Die US-Börsenaufsicht sprach eine Warnung aus. [Mehr bei Handelsblatt]

Airbnb verzeichnet seinen ersten vierteljährlichen Umsatzanstieg seit Beginn der Pandemie. Der Umsatz stieg auf 887 Millionen US-Dollar, ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres. Airbnb führt das Wachstum auf inländische Reisende in Nordamerika und höhere Übernachtungspreise für Häuser zurück. Während der Pandemie entschieden sich Kunden oft dazu, ganze Häuser zu mieten. Das Umsatzwachstum ist insofern überraschend, da die engsten Online-Reisekonkurrenten Booking Holdings und Expedia im ersten Quartal ein Umsatzrückgang von 50 bzw. 44 Prozent verzeichnet haben. [Mehr bei Bloomberg und The Information]

Der Umsatz von Coinbase ist im ersten Quartal in die Höhe geschossen. Die Kryptowährungs-Handelsplattform hat ihre Einnahmen gegenüber dem letzten Quartal verdreifacht. Der Umsatz lag bei 1,8 Milliarden US-Dollar nach 585 Millionen Dollar im Vorquartal. Der Nettogewinn betrug über 771 Millionen Dollar, mehr als das Vierfache des Wertes von 177 Millionen Dollar für das vierte Quartal 2020 und mehr als 24-mal höher als der Gewinn des Vorjahresquartals. Die Coinbase-Aktien legten am Donnerstag nach Handelsschluss um rund drei Prozent zu. Die Ergebnisse stimmten weitgehend mit den Schätzungen überein, die Coinbase im April vor seinem Börsendebüt lieferte. [Mehr bei CNBC]

Amazon stellt 75.000 neue Lager- und Lieferarbeiter in seinen Werken in den USA und Kanada ein. Das Unternehmen kündigte außerdem einen Impfanreiz für die Neueinstellungen an, mit einem Bonus von 100 US-Dollar für jeden neuen Arbeitnehmer, der bereits geimpft ankommt. Mit den nun angekündigten Neueinstellungen hat Amazon eine halbe Million neue Mitarbeiter während der Covid-Pandemie eingestellt. [Mehr bei Bloomberg]

Investitionen und Deals: Weride, ein chinesischer Startup für autonomes Fahren, hat in einer Finanzierungsrunde Hunderte Millionen US-Dollar gesammelt. Das Startup wurde mit 3,3 Milliarden Dollar bewertet. Weride, das seine Roboterachse in China und Kalifornien testet, hat die genaue Höhe der Gelder nicht bekannt gegeben. Zu den bestehenden Investoren zählen auch die Autohersteller Nissan, Renault und Mitsubishi. Das in Chicago ansässige Private-Equity-Unternehmen GTCR, das in Sektoren wir Gesundheit, Finanzen und Technologie investiert, erwägt einen Verkauf von Tersera Therapeutics. Das Pharmaunternehmen soll einen Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar haben. Tersera entwickelt pharmazeutische Spezialprodukte. [Mehr bei The Information und Bloomberg]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Mit 21 Jahren hat der Niederländer Jitse Groen ein Portal für Essenslieferungen entwickelt. Mit rund 50 Euro soll er damals Takeaway gegründet haben. Heute, 21 Jahre später, ist Groen Selfmade-Milliardär. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion