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Devisen: Eurokurs steigt über 1,07 US-Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Dienstag frühe Verluste abgeschüttelt und ist über 1,07 US-Dollar gestiegen. Die Gemeinschaftswährung war im Handelsverlauf bis auf 1,0652 Dollar gefallen, notierte zuletzt aber bei 1,0701 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0662 (Montag: 1,0726) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9379 (0,9323) Euro gekostet.

Vor der anstehenden entscheidenden Zinssitzung der EZB steigt am Devisenmarkt die Nervosität. Die Notenbank dürfte an diesem Donnerstag wegen der hohen Inflation die geldpolitische Wende einleiten. Aller Voraussicht nach wird die Europäische Zentralbank auf der auswärtigen Sitzung in den Niederlanden das Ende ihrer Netto-Anleihekäufe verkünden. Darüber hinaus wird sie nach Meinung vieler Bankvolkswirte eine erste Zinsanhebung für die folgende Sitzung im Juli signalisieren. Es wäre die erste Zinsstraffung seit mehr als einem Jahrzehnt.

Das britische Pfund stand am Morgen kurz unter Druck, erholte sich aber schnell wieder. Ministerpräsident Boris Johnson hatte am Montagabend zwar ein Misstrauensvotum überstanden, gilt angesichts zahlreicher Gegner in der eigenen Partei aber als politisch beschädigt. Auslöser des Misstrauensvotums ist eine Affäre um illegale Feiern im Regierungssitz während der Corona-Lockdowns.

Nach den derzeitigen Regeln der konservativen Partei müsste sich Boris Johnson frühestens in zwölf Monaten einer weiteren eventuellen weiteren Vertrauensabstimmung stellen, aber es sei unwahrscheinlich, dass die Kritiker aufhörten, ihn stürzen zu wollen, schrieben die Analysten der Bank Unicredit. Ein Faktor zu Johnsons Gunsten sei, dass es keinen offensichtlichen alternativen Kandidaten für die Führung der Partei gebe und sein Kabinett sich um ihn geschart habe. Es stünden jedoch wichtige Prüfungen an, angefangen mit den Nachwahlen in Wakefield, Tiverton und Honiton Ende dieses Monats.

Etwas Auftrieb erhielt der australische Dollar. Die Notenbank des Landes hatte ihren Leitzins zum zweiten Mal in Folge und deutlich stärker als von Analysten im Schnitt erwartet erhöht. Der Zinsschritt um 0,5 Prozentpunkte ist gerade für die australische Notenbank beachtlich, weil sie zu den Instituten mit einer meist vorsichtigen Linie gehört. Hintergrund des Schritts ist die hohe Inflation.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85365 (0,85415) britische Pfund, 141,66 (140,16) japanische Yen und 1,0423 (1,0320) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1852 US-Dollar gehandelt. Das waren zehn Dollar mehr als am Vortag.

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